
Liebe Freunde,
wenn in den Texten des Tagebuches irgendwo die Rede von Fotos ist oder darauf Bezug genommen wird, dann klickt bitte entweder auf den Text dazu, der dann möglicherweise verlinkt ist auf die Fotoseite oder geht bitte einfach direkt auf die Fotoseite des jeweiligen Monats. Dort solltet ihr die meisten Fotos finden, die je auf der ersten Seite zu finden waren. Hier unten findet ihr dann auch einen Link für die jeweilige Fotoseite.
Tagebuch ab Januar 2012

30. Januar 2012
Heute Der heutige Tag war für Puschel und auch für uns einer der besten der letzten Zeit. Das lag zum Einen daran, dass Puschel heute in strahlendem Sonnenschein ausführlich nach draußen konnte. Und in der klaren frischen Luft des Winters klappt es auch mit dem Atmen deutlich besser. Da wird sie einfach ruhiger.
Zum Anderen lag es daran, dass Dr. Siems einmal mehr aus Rostock gekommen war und nach Puschel nicht nur geschaut, sondern auch behandlungsmäßig Einiges versucht hat. Das hat ihr zusätzlich deutlich Linderung verschafft. So liegt sie nun einigermaßen K.o. im Bett. Betet bitte einfach mit dafür, dass sie weiterhin bis in ihre Träume hinein (sie träumt, sicher auch bedingt durch manche Medikamente, manchmal schon wirres Zeug, das sie dann selbst “kirre” im Köpfchen macht) von Gottes Frieden und Ruhe erfüllt wird. Danke für jedes Gebet! Gott segne euch!
29. Januar 2012
Heute war bei Puschel wirklich eine Menge los! Auch wenn sie nicht alles und alle mitbekam, war es doch schön, auch für sie, Besuch zu haben. Es hat sich an ihrem Zustand nichts wirklich geändert. Wir hoffen jetzt einfach, dass sie wieder richtig gut schlafen kann und von der schweren und für sie schweißtreibenden Atmung nicht viel merkt.
Schön, war, dass sie auch heute gern wieder nach draußen wollte. Wir sind in die Dunkelheit und Kälte hinausgefahren, und das tat auch ihrer Atmung gut. Auch im Gesicht hatte sie danach richtig gute Farbe... Wir beten immer wieder dafür, dass Puschel bis in alle Träume hinein den Frieden Gottes geschenkt bekommt. Das ist mehr als alles andere. Und deshalb sind wir so dankbar, dass Viele von euch dasselbe tun. Vielen Dank allen, die Puschel oder uns eine Mail oder in das Gästebuch geschrieben haben. Ich schaffe es nicht, allen immer zeitnah zu antworten. Aber es ist wirklich ein Geschenk und eine Ermutigung!
Und natürlich halten wir euch auf dem Laufenden!
28. Januar 2012
Gerade habe ich eine zeitlang an Puschels Bett gesessen und ihr etwas aus dem Buch “Den Himmel gibt´s echt” vorgelesen. Puschel wollte eigentlich immer mehr hören, ist dann aber eingeschlafen... Und das ist auch gut so und eine Gnade in allem. Denn offensichtlich kann sie (manchmal mit ein bisschen Nachhilfe) sehr gut schlafen. Dann scheint sie das schwere Atmen gar nicht so zu belasten. Da ist es wohl schwerer, zuzuschauen, als es selbst durchzumachen (jedenfalls scheint es so zu sein und wir hoffen es natürlich...).
Heute Nachmittag habe ich sie nur einmal gefragt, ob sie noch einmal nach draußen möchte an die frische Luft. Sie wollte sofort. Gerade war ihr Opa mit “Tante Christine”, ihrer Oma, gekommen. Die Beiden und auch Silas sowie Titus & Familie gingen alle gleich mit. So großen Begleitschutz hatte sie lange nicht... Danach haben wir miteinander Lieder gesungen und gebetet. Wie gut, dass Puschel zu Hause sein kann! Wir sind Gott immer wieder dankbar, dass Er uns Dr. Siems und seine Kollegen “in den Weg” gestellt hat! Betet einfach mit dafür, dass Puschel weiter gut schlafen kann und dass Gott ihr den (letzten) Weg nicht gar zu schwer macht!
27. Januar 2012
Heute früh hat Puschel ein Sauerstoffgerät bekommen. Ob es ihr jedoch überhaupt helfen wird, ist sehr ungewiss. Denn Heute Vormittag waren wir mit Puschel in Waren in der Radiologie und haben dort von Puschels Lunge und Kopf eine CT- Aufnahme bekommen. Dabei ist klar herausgekommen, dass die Probleme, die Puschel mit der Luft hat, von immer mehr Wasser in der Lunge herrühren. Dies wiederum hat mit einer permanenten Überlastung des Herzens und der Kreislaufsysteme (laienmäßig ausgedrückt) zu tun. Medizinisch gesehen gibt es aus dieser Spirale keinen Ausweg. Wir können nun nur Tag für Tag schauen, dass wir Puschel das Leben so gut, wie es geht, erleichtern. Das wollen wir natürlich sehr gern tun. Puschel hat heute auch noch einmal unter einigen Tränen realisiert, dass es nun doch immer schlechter wird... Wie gut, dass wir als Gottes Kinder wissen dürfen, dass Leben und Sterben, Zeit und Ewigkeit allein in Gottes Hand liegen. Und wie gut und tröstlich ist es, zu wissen, dass Puschel ein Kind Gottes und letztlich in der Ewigkeit bei unserem Herrn zu Hause ist. Und wie gut, dass Gott es in unser Leben, auch in Puschels hineingelegt hat, dass wir normalerweise gern leben und an diesem Leben festhalten wollen. Wenn Gott ein Wunder tun und Puschel auf dieser Erde halten will, dann ist es jetzt langsam Zeit... Und wenn Gott Puschel in die Ewigkeit hinübernehmen will, dann hoffen wir, dass er ihr uns uns allen den letzten Weg nicht gar zu schwer macht. Und wir sind dankbar und froh über eure Unterstützung und jedes Gebet!
26. Januar 2012
Im Moment hat es Puschel wirklich schwer. Sie hat enorme Probleme mit dem Atmen. Und das ist so ziemlich das Schwerste, das es gibt, wenn man nicht mehr richtig Luft holen bzw. - so ist es eher bei Puschel - nicht richtig ausatmen kann. Wir sind enorm dankbar, dass wir besonders in solchen Situationen die engagierte persönliche Unterstützung von Dr. Siems in Rostock haben. Dank seiner Hilfe und seines Einsatzes bekommt Puschel morgen ein Sauerstoffgerät, damit wir ausprobieren können, ob ihr das hilft. Sie bekommt nun auch ein Antibiotikum gegen eine mögliche Lungenentzündung. Und so hoffen wir, dass dies neben allen anderen Maßnahmen zu einer deutlichen Erleichterung führt. Es ist schon schlimm, neben ihr zu sitzen und zu sehen und zu hören, wie schwer sie Luft bekommt. Dabei sind wir richtig froh, dass sie - auch mithilfe mancher Medikamente - in der letzten Nacht gut und durchgehend schlafen konnte.
Puschels hat schon zwischendurch Angst und Tränen. Und sie sagt: “Das ist ja für mich absolut neu und ungewohnt, nicht mehr richtig atmen zu können”. Wir hoffen und beten einfach, dass sie den Frieden nicht verliert, sondern dennoch getrost und mutig bleibt. Übrigens soll sie zur Probe ja in einigen Tagen das Mobilisierungsgerät bekommen. Puschel möchte es unbedingt versuchen, weil sie sagt: Das hilft in jedem Fall dem Kreislauf und eventuell so auch der Lunge...
25. Januar 2012
Wir zeigen heute nicht wieder Krankenwagenbilder... Im Moment haben wir mehr Rätsel bekommen, als vorher... Puschel hat heute ihren Tag an der “Blut-Tanke” gut überstanden. Leider steht immernoch die Luftnot sehr im Vordergrund. Das ging heut Morgen früh schon los. Durch die Röntgenaufnahmen haben wir bisher keine wirklich neuen Erkenntnisse. Die Teterower Ärzte führen diese Luftnot auf die Metastasen in der Lunge zurück. Für uns steht aber dann die Frage, warum das jetzt so plötzlich so stark auftritt. Vielleicht ist auch eine Bronchitis oder gar Lungenentzündung dafür mitverantwortlich. Wir werden versuchen, noch weitere Abklärungen zu machen. Die richtigen Ergebnisse der heutigen Röntgenaufnahmen bekommen wir erst morgen. Seit heute hat Puschel einen Inhalator, der die Not ein wenig lindern soll.
Wir wissen, dass alles, was kommt, ohnehin komplett in Gottes Hand liegt. Und wir sind nach wie vor froh über jeden Tag. Natürlich wünschen wir uns sehr, dass Puschel nicht noch mehr leiden muss. Darum beten wir. Und darum kämpfen wir. Aber in der Hand haben wir´s nicht. Deshalb sind wir so froh, dass ihr mit für alles betet. Denn Gott hat es letztlich komplett in der Hand. Ihm wollen und können wir vertrauen, dass ER es gut meint und letztlich auch gut macht, auch wenn wir uns Manches anders wünschen würden.
Übrigens, die heutige Tageslosung aus der Bibel steht in Psalm 46,2-3: |
24. Januar 2012
Puschel hat gut geschlafen, aber sie musste heute morgen erst mal wieder ins Leben zurückfinden.... Dann aber gab es einen wunderschönen und bis zum Abend recht stabilen Tag. In der Mittagszeit konnten wir bei strahlendem Sonnenschein einen wunderschönen Spaziergang mit dem Liegerollstuhl machen. Ihr könnt es andeutungsweise an den Bildern sehen... Es war fast wie in alten Zeiten: Puschel hat mit ihrer Nikon die Fotos (natürlich nicht alle...) gemacht und sich an dem wunderschönen Winterwetter erfreut.
Insgesamt geht es ihr deutlich besser als noch gestern. Allerdings scheint sie doch (noch) eine Infektion, möglicherweise eine Bronchitis, zu haben. Dazu wird hoffentlich das Krankenhaus morgen noch etwas Genaueres sagen und auch vorschlagen können. Heute Abend hatte sie doch wieder mit knapper Luft zu kämpfen. Es wird wohl morgen gleich früh losgehen. Und wir hoffen, dass dann im Krankenhaus auch Röntgenaufnahmen und Bluttests gemacht werden können. Danke, dass ihr das alles im Gebet mit begleitet.
23. Januar 2012
Puschel ist wieder zu Hause!! Sie hat heute tatsächlich zwei Bluttransfusionen bekommen. Heute früh war gleich nach dem Aufwachen Blutabnehmen angesagt, und dann gab es für sie einen guten 8-Stunden-Tag. Jetzt ist sie ziemlich k.o., aber froh, weil alles sehr gut geklappt hat. Nun hoffen wir, dass sie schon morgen eine deutliche Besserung erlebt. Am Mittwoch muss sie dann Dasselbe noch einmal machen, weil diese zwei Beutel Blutkonserven nicht ganz ausreichen. Sie hätte noch bis morgen im Krankenhaus bleiben müssen. Aber ihr wisst, wie sehr sie die Nase voll hat vom Krankenhaus. In Teterow ist man ihr sehr freundlich entgegen gekommen. So bekommt sie Mittwoch noch einmal zwei.
Mit der Luft hat sie immer noch Probleme, aber es braucht natürlich ein wenig Zeit, bis sie hier deutliche Erleichterung bekommt. Hoffen wir, dass ihr die Ruhe der Nacht gut tut und sie wirklich durchgehend schlafen kann.
22. Januar 2012
Vielleicht schaut ihr auf den Schluss bzw. Nachtrag des gestrigen Updates...
Manchmal kommt die Kraft gerade zur rechten Zeit... Heute war Puschel gerade noch rechtzeitig zum Gottesdienst so fit, dass sie richtig dabei sein konnte. Danach war die Kraft dann auch wieder zu Ende. Und auch mit dem Rausgehen war es heute nichts. Wir mussten uns mehr darauf konzentrieren, dass wir das Wochenende bzw. den Wochenanfang gut überstehen, um dann am Montag schauen zu können, was möglich ist, damit sie wieder mehr Kraft bekommen kann. Wir müssen erneut über eine Bluttransfusion und Anderes nachdenken. Das alles geht am Wochenende natürlich schlecht. Aber wie so oft kommen die Probleme immer wieder direkt vor dem Wochenende...
Wir sind aber dankbar und froh, dass Puschel bis jetzt alles gut überstanden hat. Zwischendurch hat sie immer wieder fast ein wenig Angstattacken, wenn sie nicht richtig Luft bekommt. Jetzt hoffen wir einfach, dass sie durch einen anhaltenden Schlaf gut zur Ruhe kommt und wir morgen weitersehen können.
So ändert sich manchmal die Situation selbst innerhalb eines Tages. Allerdings wissen wir auch, was noch vor wenigen Wochen los war... Wir sind weiter dankbar für jeden Tag!
21. Januar 2012
Nach wie vor braucht Puschel morgens eine gewisse “Anlaufzeit”. Aber am Nachmittag und gegen Abend geht es ihr meist ziemlich gut. So auch heute. Sie konnte mit uns und ihren kleinen Nichten und ihrem großen Bruder mit Frau ganz normal in der Küche essen. Und sie versucht nach wie, jeden Tag wenigstens kurz an die frische Luft zu kommen.
Außerdem stand heute wieder Baden auf dem Plan Und das ging sehr gut.
Insofern passiert eigentlich nicht viel Neues, aber das “Normale” ist ja für sie schon fast ein Wunder. Und so konnte sie sich an diesem Tag wirklich freuen. Sie hofft schon jetzt, dass sie morgen wieder ins Wohnzimmer kommen kann, um dann dort wieder am Gottesdienst unserer Gemeinde teilzunehmen... Das ist doch was, oder?
1:00 Uhr:
Nun will ich doch noch schnell eine Information nachreichen: Puschel bekommt seit heute Abend sehr schwer Luft. Sie hat seit einigen Tagen beim Atmen Geräusche. Jetzt aber wird es schlimmer. Wir hoffen natürlich, dass es vorübergehend und nicht wirklich was Ernstes ist. Aber eigentlich ist sowas bei ihr sicher immer ernst... Danke, dass ihr mitbetet!
20. Januar 2012
Manchmal ist die Situation besonders für Puschel selbst, nicht ganz einfach. Schon allein deswegen, weil sie die ganze Zeit nur in ihrem Bett liegen kann. Aber dann kommen immer mal kleinere, manchmal auch nicht ganz überschaubare Infektionen dazu. Vorgestern hatte sie plötzlich einen richtigen Darminfekt. Jetzt macht ihr die Atmung zu schaffen. Die Lunge rasselt ein wenig. Und dann tauchen immer wieder die Fragen auf, ob dies auch mit den Metastasen in der Lunge zu tun haben kann... Kann es natürlich! Wir haben seit mindestens einem halben Jahr keine Untersuchungen gehabt. Und dann müssen und dürfen wir immer neu realisieren, dass alles, jeder neue Tag, den wir erleben, in Gottes Hand liegt. Das ist ja bei uns allen so, aber bei Puschel und allen, die in ähnlicher Lage sind, ist es natürlich einfach direkter im Blickfeld. Wie gut, zu wissen, dass wir nicht dem Zufall ausgeliefert sind und auch keinem blinden Schicksal!
Und wie gut, dass ihr alle über die ganze Zeit für Puschel (und für uns ja auch) betet. Denn manchmal reicht die Kraft eben nicht einfach so! Und manchmal kommen dann auch bei Puschel deprimierende Gedanken. Und manchmal ist dann auch keine Kraft mehr, kraftvoll zu vertrauen. Aber durch Gottes Kraft (anders kann ich es nicht erklären) ist nie schlechte Stimmung, sondern immer Sein Friede präsent. Das ist ein Wunder, und das ist ein Geschenk. Danke Gott! Und danke euch für jedes Gebet und jede Unterstützung!
19. Januar 2012
Es wird jetzt manchmal sehr spät mit den Updates hier. Das liegt dann meist daran, dass in unserer Gemeinde irgendeine Abendveranstaltung gelaufen ist und der Eintrag hier erst danach möglich. Das tut mir leid, geht aber leider meist nicht anders. Heute war es unser Bibelgesprächskreis...
Heute gibt es nur ein neues Bild oben. Aber das ist trotzdem ein wichtiges. Denn es zeigt, wie sehr Puschel immer wieder daran arbeitet, “auf die Beine” zu kommen. Zur Re-Mobilisierung gehört halt auch, dass sie möglichst oft die Beine in die Senkrechte kriegt, damit der Kreislauf wieder mehr in Gang kommt.
Und nun kommt die gute Nachricht des Tages: Wahrscheinlich bekommt Puschel in der nächsten Woche diesen Bett-Trainer für die Beine! Die Krankenkasse hat dies heute befürwortet und einem Probedurchlauf für zwei bis drei Wochen zugestimmt. Wenn das alles gut hilft, dann bekommt Puschel das Gerät, so lange sie es braucht. Vielen Dank für euer Gebet und alle Ermutigung! Gott weiß, wie wichtig dieses Ding für Puschel sein wird. Ihr werdet sicher demnächst dann auch Bilder zu sehen bekommen...
18. Januar 2012
Es ist immer die Frage, wieviel von solchen Einzelheiten wie mit dem Bett-Trainer wir euch hier auf der Seite zur Kenntnis geben sollten. Wir wollen ja nicht jammern oder klagen, denn wir haben es insgesamt ja wirklich gut. Und wer hat schon eine so große Schar von Freunden und Betern hinter sich...?
Einige von euch haben nachgefragt oder Tipps gegeben, um uns zu helfen. Da ist echt toll. Wir haben jetzt jedoch eine dringliche Anfrage an die Krankenkasse gerichtet, die Sache gegebenenfalls auch über das Gutachten des Medizinischen Dienstes hinweg zu entscheiden. Dazu haben sie alle Möglichkeiten... Vielen Dank erst einmal für jede Nachfrage, Tipp oder Unterstützung!! Wir berichten!
Aber wenn wir schon mal bei soetwas sind, dann können wir euch auch eine andere “Baustelle” schildern: Wir haben Klage gegen das Sozialamt unseres Landkreises eingereicht, damit Puschel endlich dauerhaft Sozialhilfe (Grundsicherung) bekommt, und zwar so, wie es ihr zusteht. Gestern bekamen wir jedoch von dort erst einmal einen Bescheid, dass Puschel jetzt noch 170,-€ weniger bekommt (eine Reduzierung um fast die Hälfte...). Man hat einen Trick gefunden, um Miet-, Heiz- und andere Kosten zu sparen...
Ich schreibe das einfach, um es euch zu schildern und Diesen oder Jenen zum Gebet auch dann und wann dafür zu ermuntern. Vielen vielen Dank! Wie gesagt: wir sind dankbar für alles und für jeden neuen Tag, den Gott uns mit Puschel gemeinsam schenkt. Und Mancher von euch erlebt sie ja auch immer wieder mal. Betet bitte einfach, dass sie den Mut nicht verliert, sondern ihre Situation immer wieder so annehmen kann. Es ist schon bisher ein einziges Wunder...
17. Januar 2012
Heute haben wir erfahren, dass der Medizinische Dienst, der für die Krankenkasse zuständig ist, nicht befürworten kann (oder will?), dass Puschel ein solches “Bein-Mobilisierungsgerät für das Bett” bekommt. Sie haben nach Aktenlage entschieden, dass das nicht nötig oder vertretbar sei... Klar ist natürlich, dass die es, wenn sie die Akten ansehen, Puschels momentane Situation überhaupt nicht wiederfinden. Sie ist jetzt seit vielen Wochen im Bett und hat kaum noch Muskeln an den Waden... Aber Arztberichte oder Gutachten gibt es natürlich aus den letzten 10 Wochen nicht. Wir werden nun versuchen, der Krankenkasse trotzdem plausibel zu erklären, warum Puschel solch ein Gerät dennoch braucht... Es wäre echt gut, wenn sie sowas so schnell wie möglich kriegen würde.
Mit den Schmerzen ist es nach wie vor mal so und mal so. Insgesamt aber ist es ok! Wir sind immer noch für jeden Tag sehr dankbar! Danke, dass ihr weiter für sie betet. Wir werden weiter berichten...
16. Januar 2012
Heute hatte Puschel einen regelrecht ruhigen Tag. Auf der einen Seite ruhig, auf der anderen Seite aufregend, aber nicht unruhig. aufregend war es deshalb, weil sie heute eine Möglichkeit mehr bekommen hat, ein wenig mehr die Welt wahrzunehmen. Wir konnten ihr (auch, weil Einige von euch uns einfach so Geld überwiesen haben - un deshalb ist es auch ein Geschenk vieler Freunde und Geschwister) einen großen Bildschirm in ihrem Zimmer installieren, mit dem sie ins Internet kann, ihren PC wieder besser nutzen und natürlich auch “richtig gut” Filme anschauen kann. Wir haben es schon lange als ein Wunder und Gebetserhörung angesehen, dass sie noch nicht völlig verzagt ist, immer nur liegen und nie so richtig eigenständig agieren zu können. Nun kann sie es zumindest besser. Ihr Augen spielen noch nicht ganz gut mit in der ersten Liga. Aber es wird besser. Und wer weiß, vielleicht kann sie ja bald auch mal wieder die eine oder andere Mail schreiben...
Ansonsten war es sehr ruhig, auch mit ihren Schmerzen. Und das ist ja wirklich eine gute Nachricht. So darf es gern weitergehen...
15. Januar 2012
Es war auf jeden Fall einer der besseren Tage heute! Puschel hatte sich sehr gewünscht, am Gottesdienst wenigstens vom Wohnzimmer aus teilzunehmen. In den Gemeinderaum passte der große Rollstuhl nicht mehr hinein... Puschels Opa hat gepredigt, ihm zuzuhören war auch am Bildschirm gut. Danach war natürlich für Puschel eine Menge los, weil viele mit ihr reden wollten und konnten. Sie hatte viel Kraft dafür, ist am Nachmittag noch in der frischen Luft gewesen, hat abends gebadet - und ist am Ende in die Kissen gesunken und ziemlich schnell eingeschlafen... Nun hoffen wir, dass sich dies durch die Nacht hindurch so hält... Am Ende des Spaziergangs hatte sie eine richtige Schmerzattacke, aber alles in allem war es ein guter Sonntag für sie. Euch allen wünschen wir eine gute neue Woche!
14. Januar 2012
Was die Schmerzen in den Beinen betrifft, stagniert es in diesen Tagen etwas. Dennoch, es ist nicht schlechter geworden, und so können wir hoffen, dass es sich doch nach und nach stabilisiert.
Heute hatte Puschel wieder einmal Besuch. Ganz überraschend meldete sich Markus Spieker an, der natürlich beim Fernsehen wenig Zeit übrig hat, aber sie unbedingt einmal wieder besuchen wollte. Er kam kurzerhand für zwei Stunden von Berlin gefahren. Puschel war im tiefsten Mittagsschlaf, als sie plötzlich überrascht wurde.
Am frühen Abend kamen dann noch Puschels Tante Dorothea & Sieghard Reiter aus Rostock zu Besuch, und am Abend kam Opa Holmer... Es war also trotz allem ne Menge los.
Nun hoffen wir wieder auf eine gute und ruhige Nacht und dass Puschel morgen in der Lage sein wird, wieder am Gottesdienst unserer Gemeinde teilzunehmen.
13. Januar 2012
Puschel geht es nicht überragend gut, aber viel besser, als in der letzten Woche! Dafür sind wir sehr dankbar. Wir sind heute mal wieder an der frischen Luft gewesen, wie ihr an den Bildern sehen könnt. Das ist immer sehr gut, auch wenn es nicht besonders lang ist. Es war heute iein bisschen zu windig und kalt... Und dann begrenzen die Schmerzen irgendwann das Weitergehen auch. Alles in allem geht es recht gut.
Jetzt einmal etwas Anderes: Mancher von euch hat in der Vergangenheit Puschel Geld überwiesen. Dafür sind wir natürlich sehr sehr dankbar. Denn die ganzen Behandlungen, Transporte usw. kosten schon ne ganze Menge. Und Puschel bekommt bis heute dauerhaft keine Grundsicherung/Sozialhilfe, hat also nichts Eigenes. Sie bekam es ein paar Monate, und jetzt kommt da was in Bewegung, wir haben gerade Klage eingereicht...
Das Problem in dem Zusammenhang ist, dass einige Male Geld auf Puschels Konto überwiesen wurde, bei dem nicht vermerkt wurde, dass dieses Geld für diese Behandlungen, Transporte und sonstige durch ihre Krankheit verursachten Kosten bestimmt ist. Und das hat zur Folge, dass das Sozialamt dieses Geld dann fast direkt auf die Berechnung der Grundsicherung anrechnet. Sie darf keinerlei eigenes “Einkommen” haben, also auch kein Geld einfach so geschenkt bekommen. Wer also so etwas plant, verwende bitte das Konto, das auf der Kontaktseite aufgeführt ist. Und bitte vermerkt den Zweck dort einfach so, wie ich es oben geschrieben habe. Es wäre ja dumm, wenn ihr dieses Geld für Puschels Wohlergehen gebt und am Ende fast direkt dem Sozialamt spendet... Es ist nicht illegal, es zweckgebunden und auf das andere Konto zu geben oder uns als Eltern für alle Kosten zur Verfügung zu stellen.
Auf jeden Fall sind wir euch unglaublich dankbar und können nur sagen: Gott vergelt´s! Es ist wirklich ein großes Vorrecht, Teil der großen Familie Gottes sein zu dürfen!! Und es ist eine große Ermutigung!
12. Januar 2012
Heute hat Puschel zunächst gut ausgeschlafen. Und dann hatte sie einen insgesamt recht guten Tag. Gegen Abend wurde es noch einmal besser, das heißt, sie hat einfach weniger unter Schmerzen zu leiden. Und wie ihr Puschel kennt, versucht sie dann immer wieder, an die Grenzen des Möglichen zu gehen. Und das heißt im Moment nicht, dass sie gehen will, sondern wenigstens erst einmal für eine kleine Weile stehen kann. Sie tat es...! Man hat ihren Beinen deutlich angesehen, dass plötzlich das Blut bis in die Füße lief... Und das bedeutet, dass das für ihren Kreislauf auf jeden Fall gut ist. Und natürlich auch für ihre Psyche usw... Dazu: an den Bildern seht ihr, wie viel Freude sie auch im Liegen an ihrer kleinen Grace hat...
Niemand weiß, wie es ihrem Tumor geht und wohin alles in nächster Zeit steuert. Aber wir wollen weiter jeden besseren Tag dankbar aus Gottes Hand nehmen.
11. Januar 2012
Neue Bilder sind im Moment nicht so richtig zu haben, jedenfalls nicht so, dass ihr was Neues sehen könnt... Aber einen kurzen Eintrag will ich hier trotzdem machen.
Es geht Puschel noch ziemlich unverändert zu den letzten Tagen. Es ist nicht wesentlich besser geworden. Allerdings hat sie gut geschlafen, und zwar ganz ohne Schlafmittel. Das ist auch schon was. Und ein bisschen besser scheint es mit den Schmerzen auch zu sein. Wir geben uns ja schon mit kleinen Besserungen sehr zufrieden... Und so hoffen wir einfach weiter und sind dankbar, dass ihr mit uns hofft.
10. Januar 2012
Heute begann der Tag wie der gestrige aufhörte...-also nicht so gut. Und wir hatten wiederum ziemlich zu buchstabieren, wie es gehen kann. Allerdings konnten wir heute Nachmittag durchaus eine Besserung feststellen. Sie hat am Nachmittag gebadet. Das stresst ihre Beine im Moment am meisten. Aber danach kommt sie meist sehr gut zur Ruhe. Und so konnten wir ihr heute Abend richtig was zu Essen machen... Jetzt hoffen wir nur noch, dass die Nacht besser verläuft als die letzten Nächte. Wir wissen, dass Gott ihr die Ruhe, auch für die Nerven und alle Bereiche des Körpers geben kann. Danke, dass ihr weiter für sie betet. Un d wir wollen weiter Geduld haben und unserem Herrn vertrauen!
09. Januar 2012
Ja, so ist das mit Puschel - so richtig kann man sich auf nichts verlassen... Als der gestrige Eintrag fertig war, begannen erneut ziemlich blöde Schmerzen in den Beinen. Das Blöde ist, dass sie dann doch sehr davon beeinträchtigt wird. Und dam Ende wird es auch mit dem Schlafen schlecht. So etwa 1:30 Uhr kam sie dann endlich dazu. Aber das hielt nicht so lange an, sodass sie auch heute Morgen recht früh wach war und so heute am Tag recht müde war. Die Schmerzen zogen sich durch den ganzen Tag, und wir wissen nicht so recht, wie man die wirksam bekämpfen kann. Das ist schade, weil es sie dadurch immer wieder ein ganzes Stück zurückwirft. Sie ist zwar nach wie vor richtig präsent und wach, aber das macht´s nicht besser, weil sie dann umso deutlicher spürt, wie wenig sie eigentlich aktiv tun kann.
Das Ganze zeigt uns dann aber auch immer wieder, wie sehr wir abhängig sind und jeden Tag wirklich bewusst aus Gottes Hand nehmen sollten. Und das wollen wir immer wieder tun - nicht nur Puschel, sondern jeder von uns!
08. Januar 2012
Heute gab es für Puschel wiederum einen besseren Tag als gestern. Sie konnte heute früh über das Internet am Gemeindegottesdienst teilnehmen und ist seitdem sehr wach und fit. Ein guter Mittagsschlaf war inclusive... Und jetzt sind natürlich noch einige aktive Stunden auf dem Plan, so hoffen wir, dass sie dann auch wieder eine gute Nacht haben wird. Es ist natürlich immer am besten, wenn sie diese ohne zusätzliche Schlafmittel hat. Denn die wirken sich am nächsten Tag meist noch bis fast zur Mittagszeit aus. Inzwischen kann sie auch wieder etwas besser sehen. Mit Lesen ist es zwar noch mühsam, erstrecht mit Schreiben (z.B. eMails usw.). Aber wir wollen so bald wie möglich mit einem größeren Bildschirm versuchen, ihr wieder den Umgang mit dem Computer zu ermöglichen. Vielleicht bekommt ja Mancher von euch nach langer langer Zeit mal wieder eine Antwort auf die Mails... Vielen Dank allen, die ihr geschrieben haben und schreiben, auch wenn keine Antwort zu erwarten war...!! Wir sind gespannt, wie das weitergeht - und natürlich hoffnungsvoll, logo....
07. Januar 2012
Wieder gab es in Bülow einen ereignisreichen Tag. Gut, dass Puschel in der vergangenen Nacht gut geschlafen hatte... Am Vormittag war Puschels Freundin Myriam aus Kanada mit ihrem Mann Daniel und Puschels Patenkind Pia noch einmal da. Am Nachmittag haben sie sich für die nächsten Monate verabschiedet. In der nächsten Woche geht das Kultur- und Missionstraining dort wieder los. sie bereiten sich auf ihren künftigen Einsatz in ”La Casa de mi Padre” in El Salvador vor.
Um die Mittagszeit hat Puschel dann noch ganz besonderen Besuch bekommen: Dr. Siems aus Rostock hat wieder einmal direkt nach ihr geschaut. Er kam mit Anna, einer jungen Frau, die einen schweren Autounfall hatte und dabei extrem schwer verletzt worden ist. Sie ist genauso froh und dankbar wie Puschel, in Dr. Siems einen Arzt gefunden zu haben, der offensichtlich seinen Beruf als Berufung sieht... Das war natürlich ein wirklich besonderer Besuch, und wir wollen für Anna beten, dass sie so gut wie möglich wiederhergestellt werden und eine gute Perspektive für die Zukunft bekommen kann. Danke, wenn ihr mit für sie und weiter für Puschel betet!
06. Januar 2012
Ihr wisst, dass weiterhin jeder Tag seine eigene Herausforderung hat. Es war sehr schön, dass Puschel viel Besuch bekam und noch hat. Gestern Abend ist sie dann nicht so richtig zur Ruhe gekommen, weil ihr Fuß total den Stress gemacht hat. Das ist alles im Moment nicht so heftig, wie es mal war. Aber es ist immerhin dann so stark, dass Puschel davon doch sehr in Mitleidenschaft gezogen wird und wir am Ende kaum noch eine Möglichkeit haben, etwas dagegen zu tun. Bis ca 2:30 Uhr brauchten wir gestern, bis sie dann richtig schlafen konnte... Und so ist es immer wieder mal anders, als man es sich so vornimmt oder vorher erwarten kann. Trotzdem geht es alles vergleichsweise zur Zeit sehr gut. Wir dürfen halt nie vergessen, wie krank sie tatsächlich ist und wie es noch vor drei oder 7 Wochen war, erstrecht vor 12 oder 14 Wochen... Seit gestern ist sie nun 10 Wochen wieder zu Hause. Und wir wollen weiter dankbar sein für jeden einzelnen Tag.
05. Januar 2012
Viel Spaß gibt es in diesen Tagen für Puschel wirklich. Denn heute kam zusätzlich zu den bisherigen Wochenbesuchern noch Puschels Patentante Liesel, die sie zum letzten Mal in Dauer-Narkose im Klinikum in Güstrow erlebt hat und Puschels Cousine Maria mit ihrem Bruder Jakob (alle aus dem Vogtland), für einen Tag zu Besuch. So gab es ein “Full House” zum Mittagessen und viel Spaß und Erzählen. Ihr könnt es an den Fotos sehen: Puschel war mehrmals heute zum Essen in der Küche. Das macht ihr schon Probleme, weil ihre Beine dann durch die andere Lagerung und manche mühsamen Bewegungen richtig Schmerzen haben. aber das ist es ihr wert - und uns auch. Danach ist sie dann meist so k.o., dass sie dann gut schlafen kann. Jetzt allerdings liegt sie wieder im Zimmer und schaut mit den süddeutschen Mädels einen Film an. Schlafen kann sie ja dann noch...
Ihr seht, dass es irgendwie immer besser geht. Aber natürlich liegt dazwischen auch immer das Anhängen von Tröpfen gegen Schmerz oder Übelkeit oder auch mal das Drücken eines Schmerzmittel-Bolus. Alles in allem aber sind wir wirklich dankbar für die Zeit, die Gott Puschel schenkt und auch uns mit ihr.
04. Januar 2012
Es ist ja immer gut, wenn man viel zu tun hat an einem Tag. Und manchmal muss man dazu richtig gefordert werden. So sind wir im Moment echt froh, dass Puschel Besuch hat. Vor Weihnachten mussten wir Ellis aus Holland noch schreiben, dass es zuviel für Puschel ist, wenn sie extra aus Holland kommt... Jetzt im Moment sieht es ganz anders aus. Natürlich muss man im Hinterkopf behalten, dass Puschel schwerkrank ist. Und sie braucht ja auch rund um die Uhr Pflege. In die Badewanne und wieder ins Bett muss sie z.B. getragen werden und braucht immer jemanden, der ihr hilft. Aber das alles ist natürlich viel einfacher, wenn sie wach und aufmerksam dabei ist und die Tage voll miterleben und genießen kann. Und natürlich tut sie das, wenn ihre kleine Pia mit ihr in die Badewanne steigt (gestiegen wird...). Das hat natürlich allen Beteiligten Spaß gemacht. Und dass jetzt die Mädels bei Puschel sitzen und mit ihr einen Film anschauen, hilft ihr, gut zu schlafen und hilft uns, nebenbei was zu schaffen
03. Januar 2012
Heute war ne Menge los bei Puschel:
In der Nacht kam ihre Freundinnen Eva & Judith mit Tina, einer Freundin von den Beiden. Sie kommen ja bekanntlich aus dem Süden und sind hier keine Unbekannten mehr. Ihr seht sie auf dem rechten Bild oben beim Abendessen mit Puschel und Eva-Maria.
Gleich nach der Mittagspause wurde Puschel von einer ganz besonderen Person aus dem Schlaf geweckt: ihrem Patenkind Pia, die mit ihren Eltern Myriam und Daniel für die Weihnachtszeit aus Kanada gekommen waren. Puschel hatte, fast noch schlafend, Pia zunächst nicht erkennen können. Denn sie war nicht mehr das kleine Baby vom Sommer, sondern eine super kleine, aber ziemlich selbständig durch die Gegend flitzende junge Dame... Da war natürlich die Freude noch einmal groß heute... Und so war Puschel für den ganzen Tag ziemlich in Atem gehalten... Das Schöne ist, dass sie dies alles im Moment sehr wach und direkt mitbekommen und miterleben kann. Das ist ja nach den letzten Wochen alles andere als selbstverständlich und ein wahres Geschenk!
2. Januar 2012
Wieder ein kleines Stück besser heute! Puschel war von früh bis spät wach und aktiv, mit Ausnahme der Mittagspause. Aber gleich danach sind wir im Rollstuhl so weit gefahren wie noch nie seitdem wir wieder den Liegerollstuhl brauchen. Früher sind wir oft bis nach Schorssow (ca. 3 km) gelaufen bzw. gefahren. Heute war es fast schon diese Strecke..., das heißt insgesamt sind das dann ca. 5 km gewesen. Wenn das nichts ist. Unterwegs hat Puschel eine ihrer alten Freundinnen in Bülow besucht, zu denen sie im Sommer noch selbst gelaufen ist. Frau Scheel hat sich sehr gefreut, dass wir sie rausgeklingelt haben...
Danach hatte sie dann Physiotherapie, und nun ist noch ein wenig Filmschauen angesagt. So nach und nach kann sie etwas besser lesen, zumindest große Schrift. Die Schmerzmittel konnten wir weiter reduzieren. Die Schmerzen in den Beinen sind nicht mehr so häufig und auch nicht mehr so stark zu spüren.
Ihr seht: alles in allem wirklich eine weitere Besserung!
1. Januar 2012
Der erste Tag dieses Jahres verlief insgesamt sehr gut. Puschel hatte gut geschlafen und konnte an unserem Neujahrs-Gottesdienst vom Wohnzimmer aus teilnehmen. Sowohl die Schmerzen als auch die Übelkeit waren kein besonderes Thema. Alles ist irgendwie im Hintergrund da, aber eigentlich kein Thema. So wollen wir weiter für jeden Tag dankbar sein und wissen, dass jeder gute Tag nicht selbstverständlich ist. Und natürlich auch, dass es sehr schnell wieder anders sein kann... Aber wir wissen auch, dass Gott jeden Tag dieses neuen Jahres in seiner Hand hält, so wie ER auch jeden Tag des alten in seiner Hand hatte.
Die Jahreslosung des neuen Jahres steht im 2. Korintherbrief des Neuen Testaments. dort sagt Paulus: “Gott hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig”. Die Karte zur Jahreslosung, die wir heute im Gottesdienst verschenkt haben, seht ihr hier. Es ist ein Foto, das wir vor eineinhalb Jahren am Krakower See gemacht haben. Wer solche Karten haben möchte, darf uns gern schreiben. Sie kostet 50ct, eine bekommt jeder, der schreibt und einige kauft, dazu...! Gottes Segen für das Neue Jahr! Und danke für eure Liebe und Unterstützung!
1. Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
Mir ist wohl - in dem Herrn,
mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn.
2. Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
so leuchtet dies Wort mir als Stern:
Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
ich bin rein durch das Blut meines Herrn.
Mir ist wohl ...
3. Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
und warf sie weit weg in die Fern;
Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm;
meine Seele, lobpreise den Herrn!
Mir ist wohl ...
4. Nun leb ich in Christo, für Christum allein;
sein Wort ist mein leitender Stern.
In ihm hab ich Fried und Erlösung von Pein,
meine Seele ist selig im Herrn.
Mir ist wohl ...
(Friedenslied, Autor: Horatio G. Spafford (1828 - 1888))