18. August 2007 - 9:00 Uhr
Ihr lieben Freunde,
Ich lasse den ersten Kurzbericht unten, hier kurz die Situation am Abend Puschel ist ja nun vollgepumpt mit Medikamenten und Schmerzmitteln. Sie hatte eine OP, die wirklich ein ziemlich gigantisches Ausmass hatte. Nun muss der Körper das erstmal alles verkraften.
Wenn ihr mögt, dann betet doch einfach dafür, dass das gelingt, dass sich an den großen Operationswunden keine Entzündungen einstellen und sie nicht so sehr mit der Übelkeit zu kämpfen hat. (Das ging am Abend schon wieder los...) Vielen Dank
17. August 2007 - 17:30 Uhr
Ihr lieben Freunde,
gerade komme ich von der Intesivstation. Puschel hat jetzt eine fast 8stündige OP hinter sich. Die beste Nachricht ist:
Die OP ist insgesamt sehr gut verlaufen.
Und dafür dürfen wir Gott von Herzen danken!
Leider war der Ischiasnerv nicht im Guten vom Tumor zu trennen und mußte entfernt werden. Das hat zur Folge, dass sie am Bein z.T. taub sein wird und ihren Fuß nicht mehr wird bewegen können. Allerdings werden alle anderen Funktionen des Beins erhalten bleiben. Wie es mit der Kontinenz werden wird, ist noch nicht ganz klar. Da darf Gott gern noch ein Wunder tun. Aber auch das sieht sogar rein medizinisch gesehen nicht hoffnungslos aus. Und Gott hat Puschel mit viel Energie und Lebensfreude ausgestattet. Und so hoffen wir, dass sie bald Fortschritte mit allem macht.
Sie liegt nun für ca. 3 Tage auf der ITS.
Den Umständen entsprechend geht es ihr recht gut, so gut, dass sie mit flüsternd mitteilte, dass sie in der letzten Nacht gut geschlafen hätte und zudem Witze gemacht hat, sodass ich erst einmal überlegen mußte, wie das wohl gemeint wäre... Ich war auf ziemlich viel gefaßt, aber nicht darauf, dass sie Witze macht...
Vielen vielen Dank für eure Gebete und für alle Unterstützung! Es hat uns bisher schon sehr getragen und wird es auch weiter tun und vor allem Puschel selbst.
Gott segne euch alle! Später gibts dann hier mehr
16. August 2007
Losung für Freitag, 17. August 2007:
Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen. Psalm 55,23
Ihr lieben Freunde und treuen Beter,
Viele von euch brauchen jetzt noch einmal konkrete Informationen, wie es bei Puschel jetzt weitergeht. Vor gut einer Stunde hatten wir verschiedene Gespräche mit den Ärzten (Anästesie Chirurgie), auch das abschließende Gespräch mit Oberarzt Dr. Thunn, dem Arzt, der Puschel morgen operieren wird.
Er machte Puschel noch einmal deutlich, worum es bei der Operation morgen gehen wird und welche Risiken diese große OP morgen in sich birgt. An der Planung für die OP hat sich nichts geändert. Die abschließenden Untersuchungen (MRT und CT) haben keine deutlichen Änderungen des Tumors ergeben. Lediglich die Entzündungen um den Tumor herum, die wohl die meisten Schmerzen verursacht haben sind gewichen. Wie medizinisch zu erwarten war, ist auch der Befund an den Beckenknochen offenbar so geblieben.
Nun liegt einmal mehr alles in Gottes Hand!
Die Operation wird morgen, am 17. 8. etwa um 8:00 Uhr beginnen. Um 7:30 Uhr kommt sie in den OP. Die Operation wird voraussichtlich etwa 6-8 Stunden dauern. Der Arzt will mich nach Abschluss der OP auf dem Handy anrufen, sodass ich gleich anschließend zu Puschel werde gehen können. Ich werde euch sobald ich kann, bescheid geben, wie der Stand ist: Versprochen! Es kann aber sein, dass das bis 20:00 Uhr dauert...
Wir haben dem Arzt gesagt, dass viele für ihn und das, was er zu tun und zu entscheiden hat, beten werden. Ob er damit wirklich etwas anfangen konnte, wissen wir nicht. Aber das ist ja auch nicht entscheidend.
Uns ist nun noch einmal deutlich geworden, dass es drei Punkte gibt, auf die ihr den Schwerpunkt des Gebets legen könnt (jedenfalls, was die OP betrifft:
---- Dass Gott wirklich die Hände der Ärzte lenkt und alle Entscheidungen, die sie an dem ganzen Tag zu treffen haben werden. Es gibt eine Menge an Gesichtspnkten, die während der OP zu berücksichtigen sein werden.
---- Dass die Nervenstränge und -wurzeln nicht vom Krebs angegriffen oder vom Tumor umschlossen worden sind. Dies werden die Ärzte erst während der OP sehen können.
----- Dass Gott ganz besonders Puschel, aber auch euch und uns alle umgibt mit seinem Schutz und tiefen Frieden, auch im Blick auf alle möglichen Folgen dieser schweren OP. Wir wissen nicht, was ER vorhat. Aber wir wissen, dass wir IHM vertrauen können, dass ER die Macht hat, Wunder zu tun.
Auch wenn alles sehr schwierig aussieht - Gott ist mit Seinem “Latein” nie am Ende.
Danke für alles, was ihr einsetzt an Zeit, Kraft und Liebe für Puschel und damit auch für uns alle. Gott segne euch!
Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand. Psalm 63,9
Wenn ihr weiter zurückschauen wollt, dann geht bitte auf die Seite “Vor der OP”
Tagebuch nach der Operation am 17.August 2007




Liebe Freunde,
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