IMG_89652-300

 

26. Dezember
Jetzt ist es eine gute Woche her, dass wir euch die gute Meldung geben konnten, dass mit dem onkologischen Befund alles in Ordnung war. Diese Gewißheit im Hintergrund schafft natürlich einigen Freiraum dafür, dass Puschel nun noch freier und klarer an manche Überlegungen für die nächste Zeit gehen kann.
Außerdem konnte sie frei und so, wie es die Kraft und die Schmerzen zuließen, an den Vorbereitungen unserer Gemeinde für die Weihnachtsgottesdienste mitwirken. Am Heiligabend hat die Jugend unserer Gemeinde ein Spiel vorgetragen, in dem die Weihnachtsgeschichte des Lukas aus der Sicht der Wirtsleute, die ja dort nur am Rande erwähnt werden gesehen und dargestellt wird. Dies war sehr lebendig, und Puschel war sozusagen der “special guest” (der besondere Gast). Denn sie ist natürlich die Älteste in der Jugendgruppe. Und sie ist eben mit ihren Krücken aufgetreten...
Überhaupt hat sie mittlerweile eine gute tragende Rolle in unserer Gemeinde, vor allem als Ansprechpartner für manche Fragen der jungen Leute. So sind wir neben manchen unerwünschten Belastungen (die ihr ja alle aus der Vergangenheit von dieser Internet-Seite kennt) sehr froh, sie gerade jetzt hier zu haben. Gott gebraucht sie auf sehr vielfältige Art und Weise.
Und deshalb sind wir weiter so froh über jedes Gebet, das ihr für sie zum Herrn schickt. ER gibt ihr Kraft und Weisheit, Frieden und Freude an allem. Und das ist es, was ER durch sie gerade hier tut. So danken wir Gott für diese Weihnachtszeit, in der ER uns  deutlich zeigt, dass ER uns so nahe ist, dass ER in uns leben will und kann.
Gott segne euch alle in dieser Zeit!

17. Dezember
Gerade sind wir wieder zu Hause angekommen. Und so wollen wir euch auch sofort teilhaben lassen an den Ergebnissen der Untersuchungen in den letzten zwei Tagen:
Es gab das “volle Programm” an Untersuchungen, und das war ja gut so: Röntgen, CT, MRT, HNO, EKG, Blut.

Und alle Ergebnisse sind, laienhaft ausgedrückt, total positiv!

Das heißt in dem Fall: ohne negativen Befund (Die Fachleute sagen dazu “negativ”, weil eben nichts gefunden wurde.)
Und das heißt, dass Puschel eine Reha “mit Volldampf” angehen kann.
Denn dazu kommt, dass wir gestern den Bescheid von der Krankenkasse bekommen haben, dass die Reha genehmigt ist, wenn wir die Fahrtkosten zum größten Teil selbst übernehmen. Das werden wir dann natürlich tun. Damit ist fast definitiv klar, dass die Reha in einer speziell für den “Bewegungsapparat” ausgerichteten Einrichtung stattfinden kann. Damit steht der Ort zwar fest, aber noch nicht die Zeit. Die wird durch die Krankenkasse geklärt.
Zudem bekamen wir gestern telefonischen Bescheid vom Arbeitsamt, dass Puschel, vorbehaltlich eines Negativbescheids der Rentenkasse für ein ganzes Jahr Arbeitslosengeld bekommen soll.
So könnt ihr euch vorstellen, dass kaum noch was “zum Meckern” bleibt... Nein, wir sind sehr sehr dankbar. Und wenn ihr mögt, dürft ihr das Danken mit uns tun. Denn ER hat es getan - über Bitten und Verstehen! Und euch danken wir für alle Gebete und Zeichen eurer Verbundenheit und Unterstützung.

14. Dezember
Da sind zwei Dinge, von denen wir euch berichten und um Gebetsunterstützung bitten wollen:
Wir haben von unserer Krankenversicherung eine Einwilligung für Puschels Rehabilitation für den Ort Füssen bekommen. Das ist ein Ort an dem speziell an ihrem Bein gearbeitet werden soll, weil sie dafür spezialisiert sind. Nun haben wir aber gestern einen Anruf von der Versicherung bekommen, in dem sie uns sagten, dass sie uns die Einwilligung doch nicht geben, weil die Einrichtung keine Qualifikation für Tumorpatienten hat. Heraus kam aber auch, dass es viel mehr wegen der Zahlung für die Anfahrt und die generelle Bezahlung  nicht abgelehnt werden soll. Die letzte Info, die wir haben ist, dass sie Anfang der Woche noch mal anrufen, weil sie alles noch einmal überdenken wollen.  Da Puschel im Moment mehr ein orthopädisches  als  ein onkologisches Problem hat, wäre die nicht vorhandene Qualifikation für Onkologie egal. Bitte betet für eine gute und für Puschels Genesung und Mobilisierung hilfreiche Entscheidung.

Da ist noch ein anderes Problem das uns gerade seit gestern unvermittelt beschäftigt. Puschel hat versucht, einen Gegenstand mit ihrem rechten (kranken) Bein zu verschieben, wobei es “knax” gemacht hat… Danach stellten sich extreme Schmerzen ein. Nach einem Röntgenbild konnte ein Bruch im Becken komplett ausgeschlossen werden. Gott sei dank! Wie auch immer, sie muss nun wieder ruhiger treten und darf ihr Bein nicht sehr belasten. Zudem hat sie vermehrt Schmerzen (vielleicht Sehnen, Muskeln o.a.
 

Am Dienstag haben wir wieder Untersuchungstermin in Berlin. Wir werden es dann dort noch einmal untersuchen lassen. Das Problem ist wahrscheinlich ein Muskel was nun wieder neue Schmerzen hervorruft.  Wir hoffen auch, dass die Untersuchungen in Berlin termingerecht vorbereitet sind, damit wir schnell wieder nach Hause können. Doch mehr als das beten wir für gute Ergebnisse hinsichtlich der Tumorzellen. Das wird wieder eine spannende Reise...
Möge unser Vater im Himmel euch die Adventszeit segnen.

 

10. Dezember
Puschel geht es den Umständen entsprechend gut. Es kommt immer auf die Sicht drauf an. Gestern konnte sie mal wieder auf ihrem Pony Saba, ausreiten. Während sie unterwegs war hat sie uns angerufen und uns gebeten sie mit dem Quad abzuholen. Sie sagte, dass sie zu müde geworden ist durch die Medikamente und deshalb sicherer, wenn jemand kommt. SO ist Eva- Maria losgefahren um sie abzuholen. Dadurch bekam sie auch mal wieder die Möglichkeit zu reiten. Puschel Hat das Quad gefahren und Eva- Maria bzw. Saba an den Führ strick genommen. Nach dem Ausflug musste Puschel erst einmal eine heiße Dusche nehmen um ihr Bein wieder warm zu bekommen. Sie hat immer noch mit Schmerzen zu kämpfen, aber das beeinflusst nicht ihre Lebensfreude. Sie freut sich an ihrem Leben mit unserem Vater im Himmel und möchte, dass jeder andere es auch möchte und kann. Was ist besser als ein Leben in seiner Gegenwart?

 

30.November

Es ist schön, dass mehr und mehr Alltag einkehrt. Puschel arbeitet jetzt sogar schon immer mal in der Schule mit, wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Sie hat einer Mitarbeiterin unserer Gemeinde bei einem Schulprojekt geholfen und mit den Kindern einen Zeichen- und Malworkshop durchgeführt. Sie geht dabei fast immer dicht an ihre Grenzen. Aber genau das ist gut so. Denn auf die Weise kommt sie immer weiter so voran, sodass sie sich nun schon mal vorab mit einer möglichen beruflichen Reha beschäftigen kann.
Im Moment läuft aber erst einmal ein Antrag bei der Krankenkasse auf eine medizinische Reha. Wir sind jetzt gespannt, ob diese genehmigt und für welche Zeit dies möglich sein wird. Die medizinische Abteilung bei der Agentur für Arbeit (Arbeitsamt) hat Puschel nun offiziell eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, sodass sie auch kein Geld von dort bekommen wird. So bleibt jetzt nur noch der Gang zum Sozialamt, um für Puschel eine "Grundsicherung" zu beantragen. Es liegt in Gottes Hand,  wie sie versorgt wird. Aber wir sind froh, sie hier zu haben. Sie ist immer mehr und immer wieder richtig gut in die Gemeindearbeit integriert. Und es macht Freude, zu sehen, wie sie an verschiedenen Stellen alles, was Gott ihr gegeben hat, weitergeben kann, auch ihre Erfahrungen mit ihm in den letzten Monaten.
So sind wir mehr denn je dankbar für jeden neuen Tag. Und wir sind immer neu dankbar für euch alle, die ihr so treu “dran” bleibt!!

21.November
Wir können nicht genug danken und Gott loben, wenn wir sehen dürfen, dass Puschel mehr und mehr in der Lage ist, ihre Dinge selbst zu erledigen. Natürlich braucht sie noch immer eine Menge Pflege und Fürsorge, aber ihr Zustand bessert sich Stück für Stück. Vielleicht interessiert es euch, einmal in aller Kürze einen normalen Tag geschildert zu bekommen!? Sie braucht noch immer sehr viel Ruhe. Morgens bekommt sie früh ihre Medizin und schläft dann bis ca. 9:30/10:00 Uhr. Dann braucht sie natürlich die nötige Tagespflege und Medikamente, frühstückt ein wenig, denn manche Tabletten kann man schlecht auf nüchternem Magen zu sich nehmen. Doch dann beginnt so der eigentliche Tag (kurz vor dem Mittag...:-))
Zweimal in der Woche bekommt sie Physiotherapie, was eigentlich besser jeden Tag wäre, aber von dem Krankenkassen-Budget her nicht öfter möglich ist. Wir hoffen immernoch, dass sie bald in ein “Sonderbudget” hineinrutscht.
Wenn es irgendwie geht, ist Puschel so viel wie möglich aktiv, braucht dafür aber natürlich mehr Schmerzmedikamente. Dabei versucht sie immer, ein gutes Verhältnis von Beidem hin zu bekommen.
Wenn ihr hier immer die “Aktiv-Fotos” seht, dann bedeutet das nicht, dass sie den ganzen Tag unterwegs sein kann... Sie braucht noch immer viele Ruhephasen. Aber es ist kein Vergleich zu der Zeit während oder gleich nach der Chemo.
Wir sind doch unendlich dankbar für jeden Tag und jeden Fortschritt. Dabei ist sie für viele Freunde und besonders Jugendliche immer ein guter Gesprächspartner. Und immer ist ihr der Aufblick zu Gott das Wichtigste. Das strahlt sie auch in alle Freundschaften und auch unsere Gemeinde aus. Danke, dass ihr auch weiter für sie betet., dass Gott sie weiter stabilisiert und vor allem zum Segen für viele werden läßt!

11.November
Wegen des Drucks und der Schmerzen in ihrem Becken ist Puschel, wie ihr oben sehen könnt, noch nicht oft in der Lage, beim Essen zu sitzen. Darum liegt sie oft auf ihrem größeren Rollstuhl am Tisch in der Küche. Oben seht ihr sie mit ihren Großeltern aus Dresden.
Immer wieder hat Puschel jetzt, in dieser düsteren Jahreszeit (ob es Zusammenhänge gibt?) Probleme mit Schwächephasen und Müdigkeit. Aber da ist nun halt auch wirklich Geduld gefragt. Das bedeutet aber immer wieder auch, dass sie diese oder jene eMail, die sie sich eigentlich für die Beantwortung vorgenommen hat, zurückstellen muss. Es ist dennoch schön, wenn ihr ihr weiter Zeichen eurer Verbundenheit über eMail oder das Gästebuch sendet. Vielen Dank dafür immer wieder!
Natürlich geht die Zahl der Besucher jetzt nach der Sommerzeit sehr zurück. Aber so hat sie auch mehr Ruhe für die Erholung. Und dabei ist sie weiterhin am Ausloten, welche Wege Gott ihr ebnet und welche Türen ER öffnet für die nächste Zeit (Reha und berufliche Fernperspektiven.)

06.November
„Vergiss nicht, zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan!”  nach Psalm 103,2
Immer wieder hat Puschel jetzt, in dieser düsteren Jahreszeit (ob es Zusammenhänge gibt?) Probleme mit Schwächephasen und Müdigkeit. Aber da ist nun halt auch wirklich Geduld gefragt. Das bedeutet aber immer wieder auch, dass sie diese oder jene eMail, die sie sich eigentlich für die Beantwortung vorgenommen hat, zurückstellen muss. Es ist dennoch schön, wenn ihr ihr weiter Zeichen eurer Verbundenheit über eMail oder das Gästebuch sendet. Vielen Dank dafür immer wieder!
Natürlich geht die Zahl der Besucher jetzt nach der Sommerzeit sehr zurück. Aber so hat sie auch mehr Ruhe für die Erholung. Und dabei ist sie weiterhin am Ausloten, welche Wege Gott ihr ebnet und welche Türen ER öffnet für die nächste Zeit (Reha und berufliche Fernperspektiven.)

Danke, dass ihr auch weiter für sie betet. Gott segne euch alle auch in euren “normalen” Aufgaben.

29.Oktober
Es ist schön, euch von Zeit zu Zeit teilhaben zu lassen an Puschels Ergehen. Natürlich werden jetzt, da nicht viel Aufregendes geschieht, die Abstände größer.
Wir können uns aber immer wieder neu daran erinnern, wie es vor einem Jahr noch war. Da war noch nicht dran zu denken, dass Puschel jetzt mit ihren Freunden in Berlin sein und einen Stadtbummel würde unternehmen können. Und so ist fast jeder neue Tag für uns doch wieder ziemlich aufregend. Und Puschel ist der Meinung, sie sollte (wenn sie könnte und so veranlagt wäre...) mal ein ganzes Buch über die Dankbarkeit schreiben...
Ziemlich klar ist jetzt für sie, dass sie, zumindest zunächst, über das Arbeitsamt ihren nötigsten Unterhalt bekommen kann. Aber Genaueres wissen wir hier noch nicht. Wenn ihr dafür betet, dass sich hier positive Möglichkeiten ergeben, wäre das schön. Wir können Gott zutrauen, das ER für Puschel einen Platz hat (kurzfristig auch für eine Reha und die richtige Einrichtung), an dem sie in der Zukunft seinen Namen groß machen kann und soll. Einmal mehr danken wir euch für alle Unterstützung im Gebet. Gott segne euch alle.

20.Oktober
Zur Zeit hat Puschel ein paar Probleme mit einer Erkältung, die sich bei ihr nach wie vor wesentlich stärker auswirkt als bei uns normalerweise. Im Großen und Ganzen aber geht es ihr dennoch gut. Sie ist nach wie vor (jetzt wegen der Erkältung mit etwas größeren Ruhepausen) in der Lage, mit dem Quad zu fahren und z.B. auf ”Fotopirsch” zu gehen, z.Zt. sogar mit ihren Freundinnen aus Süddeutschland Eva und Judith, die ihr zusätzlich zur Hand gehen können, wenn es um ihren “Freund Saba” oder die Esel geht.
Gleichzeitig geht es jetzt bei ihr konkret darum, dass Puschel eine Stelle findet, die ihr eine Rente, Sozialhilfe o.ä. gewährt, was für sie und ihre zukünftigen Möglichkeiten natürlich deutlich beeinflussen wird. Wenn ihr dafür betet, dass sich hier positive Möglichkeiten ergeben, wäre das sehr hilfreich. Wir können Gott zutrauen, das ER für Puschel einen Platz hat, an dem sie in der Zukunft seinen Namen groß machen kann und soll. Einmal mehr danken wir euch für alle Unterstützung im Gebet. Gott segne euch alle.

15. Oktober
Heute kommt ganz und gar Puschel selbst zu Wort!!
Es hat sich bei mir in den letzten Monaten viel bewegt. Gott hat viel bewegt. Viele von euch haben lange für mich gebetet. Und nun dürft ihr sehen, was Gott daraus macht.

Es ist nun schon eine längere Zeit her, als wir euch über meinen Bruch im Becken berichtet haben. Jemand sagte damals: „Weshalb muss sie, die schon ein ganzes Jahr lang im Bett gefesselt war, nun schon wieder liegen?“ Im ersten Moment war es wirklich nervig, aber nicht auf lange Sicht. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, wofür das gut sein könnte, aber ich wusste, dass Gott seine Gründe hat. Heute kann ich euch einen Grund nennen. Die Knochen in meinem Becken sind nun kräftiger, als zuvor. Der Bruch hat den eingesetzten Knochen im Becken zum Wachstum angeregt. Und dadurch habe ich eine bessere Stabilität, was auf längere Sicht natürlich wichtig und wertvoll ist.

Ich lebe in dem Wissen, dass es Gott gibt, dass ER alles in seinen Händen hält. Und dieser Gott möchte mit uns unseren Tag erleben. Unser Leben ändert sich, wenn wir jede Minute in dem Wissen leben, dass da Gott ist, der uns geschaffen hat und zwar zu seinem Ebenbild, also als Gegenüber.

Natürlich ist klar, dass es den Widersacher/Feind Gottes gibt – und der zerstört, was er kann: unser Leben, unseren Frieden, diese Welt. Doch gerade deshalb ist es umso wichtiger, eng an IHM/Jesus zu bleiben! Was habe ich schon zu verlieren, wenn ich mich für Jesus entscheide?!

Was würdet ihr dafür geben, eure Zeit teilen zu dürfen, um  mit der liebevollsten, klügsten und heiligsten Person? Was sagt ihr dazu, dass diese Person schon längst auf euch wartet. Wir haben die Chance und nutzen sie meist nur sonntags und manchmal, wenn wir in Not sind.

Ich habe mir in letzter Zeit Gedanken gemacht, weshalb wir so oft für die unwichtigen Dinge in unserem Leben mehr Zeit verbrauchen, als für die wichtigen. Und was sind die Wichtigen?

Ich bin mal wieder zu dem Entschluss gekommen, dass das wichtigste die Beziehung zu Gott- unserem Schöpfer ist. Ich habe meinen Platz im Himmel, weil ich sein Kind bin. Aber genieße ich die Zeit mit Ihm hier auf der Erde mit all den Versprechen und Geschenken, die Er uns zusagt?
Ebenso wichtig ist es, die Beziehungen zu den Menschen zu sehen und zu pflegen, die Gott uns anvertraut. Die sind wichtiger als alles Materielle in unserer Welt und unserem Leben! Wie wenig wichtig sind materielle Dinge für einen Menschen, der vor den Toren der Ewigkeit steht!

Eins ist mir noch aufgefallen. Wir leben meistens nicht im Heute. Aus verschiedenen Gründen leben wir entweder im Gestern oder Morgen. Aber Fakt ist, dass wir heute leben! Die einzige Problematik, wo wir Zukunftsdenken brauchen, ist die Frage, ob Jesus uns an der „Himmelspforte“ erkennen würde? 

Könnt ihr euch noch an Saba das Pony erinnern? Es hat unseren Nachbarn gehört. Sie ziehen nun wegen Studium usw. weiter weg. Ich werde sie hier sehr vermissen!!! So war nun aber die Frage was sie mit Saba machen? Sie geben Saba in meine Hände! Krass oder? Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich je Pferdebesitzer werde! Einfach so! Nun traue ich Gott zu, mir auch bei den Folgekosten zu helfen. Saba wird mir in großem Maße helfen, meine Muskeln auch im rechten Bein wieder ein Stück weit herzustellen. Sie wurde in den letzten Jahren für Reit-Therapie benutzt und ist somit sehr feinfühlig. Und keine Angst- ich halte mich mit Trab und Galopp zurück 

Schon immer habe ich gerne Fotografiert. Vor einiger Zeit konnte ich mir eine gute Kamera kaufen, mit der ich es liebe, der Schöpfung Gottes im Detail auf der Spur zu sein.

Vor etwa zwei Wochen durfte ich anfangen, mit einer Krücke zu laufen. Ich sag euch- es ist genial zu laufen und zur gleichen Zeit etwas zu transportieren  und nicht immer Hilfe nötig zu haben.

Wie Hiob komme ich mir vor. Hiob (ein Mann aus dem Alten Testament) hat viel in seinem Leben verloren und es später in noch größeren Segen wiederbekommen. Ich darf erleben, wie ich immer mehr Energie und Muskeln zurück bekomme. Klar habe ich immer noch Schmerzen die auch gerne nachts kommen. Die Übelkeit ist stets eine Begleiterscheinung und selbstständig bin ich noch längst nicht. Aber ich habe Leben aufs neue wieder bekommen. Ich werde mich bemühen jeden Tag in der Gegenwart Jesu zu leben um ein Leben voller Abenteuer zu genießen, inbegriffen all die Freunde, die mir „über den Weg laufen“ .

Schon seit einigen Wochen ist Silas in Äthiopien/Afrika. Ehrlich gesagt vermisse ich ihn ja schon sehr… Naja ich bin froh, dass er im letzten Jahr noch hier war. Er war hier ein großer Segen mit einem dienenden Herzen…nun für Menschen in Äthiopien. Ich möchte euch einfach noch mal auf seine Homepage hinweisen. Wenn ihr euch mal Zeit nehmen könnt, ihm eine kleine Ermutigungs-eMail  zu schreiben, dann würde er sich freuen und ich mit ihm. Und wenn´s nur ein kurzer Gruß ist… auch finanziell war es für uns ein Wagnis, ihn gehen zu lassen. Solltet ihr da Möglichkeiten haben. ist es für uns alle und die ihn tragende Missionsgesellschaft, „Hilfe für Brüder“, eine echte Unterstützung. Das Wichtigste ist aber, dass er im Gebet begleitet wird.

Vielen Dank für all eure Unterstützung und Gebete für uns. Wenn wir euch nicht hätten… Haben wir aber! Danke! Liebe Grüße und Gottes Segen an Euch!

 

11. Oktober
Im Moment gibt es nicht viel Neues, aber das ist angesichts der letzten guten Berichte ja auch eine positive Nachricht, oder? Puschel kann nach und nach ein wenig mehr auf die Beine kommen, obgleich ihr sie hier vor allem auf dem Rücken ihres Lieblingspferdes “Saba” sehen könnt.
In der nächsten Woche geht es um so “banale” Dinge wie z.B. die Frage, von wem sie künftig ein wenig Geld für ihren Lebensunterhalt bekommt...

Danke für eure Treue, mit der ihr hier immer wieder reinschaut.
Wir wünschen euch allen einen guten Sonntag, an dem unser Vater im Himmel reden kann und wir ihn hören... Und einen guten gesegneten Wochenbeginn!

6. Oktober

Mit den Fotos oben dürft ihr wieder mal an einem kleinen Meilenstein für Puschel teilhaben. Natürlich muss sie die nötige Vorsicht walten lassen. Aber seit ein paar Tagen hat sie, wie schon erwähnt, “grünes Licht” bekommen, um ihr rechtes Bein so zu belasten, wie es die Schmerzen zulassen. Natürlich ist Puschel dankbar für diese “Genehmigung”. Denn sie gibt mehr Sicherheit bei allen Aktivitäten. Wir wissen, dass die Stabilität im Becken nie ganz zurück kommen kann. Aber vielleicht wird sie irgendwann einmal ohne Krücken laufen können...

Sie kann jetzt recht viel unternehmen und so immer stabilier werden. Freilich muss sie immer wieder Liegepausen einlegen und Schmerzmittel nehmen. Aber nur durch Aktivitäten werden die Muskeln aufgebaut

So wollen wir nicht aufhören, Gott zu danken für alles, was ER uns Gutes getan hat.
ER hat uns auch die ganze Zeit über so viel Gutes getan dadurch, dass ER euch alle an unsere Seite gestellt hat!! Und dafür dürfen wir IHM jeden Tag von Herzen danken. So manchen von euch hat Puschel erst durch diese Homepage und die Gebete und Verbundenheit im Glauben kennengelernt. Ist das nicht das Wunder Seiner Familie?
Vielen Dank euch für alle Zeichen dieser Verbundenheit! Gott segne euch reichlich!

 

3. Oktober
Mit den Fotos oben dürft ihr wieder mal an einem kleinen Meilenstein für Puschel teilhaben. Natürlich muss sie die nötige Vorsicht walten lassen. Aber seit ein paar Tagen hat sie, wie schon erwähnt, “grünes Licht” bekommen, um ihr rechtes Bein so zu belasten, wie es die Schmerzen zulassen. Natürlich ist Puschel dankbar für diese “Genehmigung”. Denn sie gibt mehr Sicherheit bei allen Aktivitäten. Wir wissen, dass die Stabilität im Becken nie ganz zurück kommen kann. Aber vielleicht wird sie irgendwann einmal ohne Krücken  laufen können...
So wollen wir nicht aufhören, Gott zu danken für alles, was ER uns Gutes getan hat.
ER hat uns auch die ganze Zeit über so viel Gutes getan dadurch, dass ER euch alle an unsere Seite gestellt hat!! Und dafür dürfen wir IHM jeden Tag von Herzen danken. So manchen von euch hat Puschel erst durch diese Homepage und die Gebete und Verbundenheit im Glauben kennengelernt. Ist das nicht das Wunder Seiner Familie?
Vielen Dank euch für alle Zeichen dieser Verbundenheit! Gott segne euch reichlich!

30. September
Wir sind gut wieder zu Hause gelandet. Morgen werde wir euch ein paar Fotos zeigen, die schon wieder hier zu Hause gemacht worden sind. Hier nur noch einige aus der vergangenen Woche, die für Puschel ein echtes Highlight waren. Sie konnte viele Freunde treffen, hat viele Orte wiedergesehen, an denen sie vor ihrer Zeit in Schweden und El Salvador gewesen ist. Außerdem waren wir in Gunzenhausen in einer Reha-Einrichtung, um sie einmal anzuschauen. Diese Frage der Reha wird in der nächsten Zeit obenauf liegen.

Der Arzt, der Puschel vor gut einem Jahr operiert hat, hat ihr heute “grünes Licht” für eine nur an der Schmerzgrenze orientierte Belastbarkeit ihres rechten Beines gegeben. Das bedeutet, die Knochen sind jetzt so gut zusammen und stabil, dass sie so stark auftreten darf, wie sie es schmerzmäßig verkraftet. Das ist wieder ein “Meilenstein der jüngeren Geschichte”. Und wir danken Gott sehr dafür und bitten ihn um das richtige Maß dafür.

Silas- mein Bruder hat heute Geburtstag. Weil wir Schwierigkeiten haben mit ihm in Verbindung zu kommen, möchte ich ihn hiermit grüßen und Gottes reichen Segen wünschen. Für die, die es nicht wissen, Silas ist für das nächste Jahr in Äthiopien für das nächst Jahr. Sollte irgend jemand ihm gerne Grüße schicken (Ich weiß, dass es ihn freuen würde und es eine Ermutigung sein würde.) seine Adresse ist silas@holmer.de und sollte jemand gerne Bilder sehen seht auf seine Home page www.silas.holmer.info. Ihr dürft ihn auch gerne im Gebet, mit emails oder finanziell unterstützen. Vielen Dank euch.

 

22. September
Puschel auf der Hochzeit ihrer Freundin...!
Ein wenig wollen wir euch auch daran teilhaben lassen. Gleichzeitig wollen wir Puschels Opa grüßen, das im Moment mit seiner Frau in Kirgisien ist, um dort bei der Ausbildung von Predigern und Pastoren zu helfen. Vielleicht könnt ihr dies selbst dort im Osten einmal lesen - wir beten für euch und euren Dienst...!!
Wir sind noch immer sehr  dankbar für die so positiven Ergebnisse aus den Untersuchungen der letzten Woche! Wir können Gott nicht genug danken, dass ER uns so Gutes tut. Ihr habt es erlebt und mit uns gebetet und auch gebangt, als es Puschel wirklich schlecht ging. Nun dürft ihr gern auch mit uns danken.
Natürlich gibt es immernoch Grund, vorsichtig zu sein! Puschel will und sollte keinen erneuten Bruch der “Fibula im Becken” riskieren. Außerdem benötigt sie nach wie vor starke Schmerzmedikamente. Und nur der Herr weiss, ob der Krebs wirklich besiegt ist. Doch im Moment geht es ihr so gut, dass sie sich an der “Urlaubstour im Süden” wirklich freuen und sie genießen kann. Darum zeigen wir euch gern auch in den nächsten Tagen neue Bilder.

19. September

Natürlich wollen wir euch gern teilhaben lassen an den Aktivitäten, die Für Puschel inzwischen möglich geworden sind. Wir hatten ja geschrieben, dass Puschel zu der Hochzeit einer Freundin im Süden Deutschlands fahren wollte. Das wurde dadurch, dass es in der Klinik in Berlin schneller ging, als erwartet, sogar schon vorfristig möglich. Wir werden euch hier in den nächsten Tagen immer mal ein paar Fotos präsentieren, die deutlich machen können, wie aktiv sie bereits sein kann. Allerdings sind mehrmals am Tag Pausen nötig, und die Schmerzmittel müssen stets parat stehen.
Doch mit all den Hilfsmitteln kann sie schon sehr am normalen Leben teilhaben. Ihr könnt es an den Fotos oben sehen. Und das ist ein riesiges Geschenk für uns alle. Immer wieder trifft Puschel Menschen, die die ganze Zeit über für sie gebetet haben und sich nun freuen, sie wiederzusehen.
Vielen Dank allen, die Puschel signalisieren, dass sie weiter für sie beten! Es ist sehr schön und ermutigend, zu wissen, dass dies nicht zu Ende ist, wo es ihr wieder besser geht. Danke für jedes Gebet! Danke für eure Treue. Gott segne euch alle. Wir halten euch auf dem Laufenden

 

16. September

Die neueste Meldung von Heute:
Die Untersuchungen haben keinen (!) positiven Befund ergeben! Also, in dem Fall ist “kein positiver Befund” ja positiv...:-)) Also, hier ist negativ mal gut... Also: Es wurden keine Krebszellen entdeckt auf den MRT- und CT- und Röntgenbildern!
Dafür sind wir natürlich von Herzen dankbar!. Und es ist schön, wenn ihr einfach mit uns Gott dankt! Wir haben auch in der Klinik viel Freundlichkeit erlebt.
Wir werden jetzt noch einige Tage, auch in Süddeutschland unterwegs sein. Ihr bekommt zwischendurch wieder eine Meldung. Vielen Dank für eure Treue in der Fürbitte.

 

IMG_9274-344IMG_9289-2344

Sie sind jetzt etwa 12 Wochen alt und freuen sich auf eine neues Zuhause...! Und natürlich kosten sie nichts! Puschel würde sich halt freuen, wenn sie irgend jemandem damit eine Freude machen könnte...

 

 

 

Liebe Freunde,
wenn in den Texten des Tagebuches irgendwo die Rede von Fotos ist oder darauf Bezug genommen wird, dann klickt bitte entweder auf den Text dazu, der dann möglicherweise verlinkt ist auf die Fotoseite oder geht bitte einfach direkt auf die
Fotoseite des jeweiligen Monats. Dort solltet ihr die meisten Fotos finden, die irgendwannauf der ersten Seite zu finden waren.

Gott zeigt mir den Weg, wenn ich keinen Ausweg seh.
Bei ihm ist alles gut geplant, besser als ich je geahnt.

Gott zeigt mir den Weg, wenn ich nur ganz mit ihm geh
und meine Sorgen auf ihn leg, zeigt er mir den Weg.

Ein Bild von Puschel - Unsere Kirche in Bülow (von 1236) - Wer draufklickt, kommt zu mehr Informationen über die Bülower Kirche

Tagebuch 2008
Einträge von 2007 vor der Operation
nach der Operation bis zum Jahreswechsel

DSC_2501-17002

»Anker in der Zeit«

Es gibt bedingungslose Liebe, die alles trägt und nie vergeht,
und unerschütterliche Hoffnung, die jeden Test der Zeit besteht.
Es gibt ein Licht, das uns den Weg weist,
auch wenn wir jetzt nicht alles seh’n.
Es gibt Gewissheit unsres Glaubens,
auch wenn wir manches nicht verstehn.

Es gibt Versöhnung selbst für Feinde, den echten Frieden nach dem Streit.
Vergebung für die schlimmsten Sünden, ein neuer Anfang jederzeit.
Es gibt ein ew’ges Reich des Friedens. In unsrer Mitte lebt es schon.
Ein Stück vom Himmel hier auf Erden in Jesus Christus, Gottes Sohn.

Refr.:
Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.
Er ist der Ursprung allen Lebens I:und unser Ziel in Ewigkeit.:I

Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not.
Und es gibt Trost in Schmerz und Leiden, ewiges Leben nach dem Tod.
Es gibt Gerechtigkeit für alle, für unsre Treue ewgen Lohn.
Es gibt ein Hochzeitsmahl für immer mit Jesus Christus Gottes Sohn.
Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit.

Refr.: Er ist der Ursprung allen Lebens I:und unser Ziel in Ewigkeit.:I
T&M: Albert Frey, © 2000 Hänssler Verlag für Immanuel Music

 

Psalm 121
(1) Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.
Woher kommt mir Hilfe?*
*Luther übersetzte nach der lateinischen Übersetzung: »... zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt.«
(2)Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
(3)Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
(4)Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
(5)Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
(6)daß dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
(7)(a) Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
(8)Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit

„Herr, du bist unsre Zuflucht für und für. Denn ehe die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit!” Psalm 90,2

Tagebuch - ab
20. Sept. 2008

Above all powers,

Above all powers, above all kings
Above all nature and all created things
Above all wisdom and all the ways of man
You were here before the world began

Above all kingdoms, above all thrones
Above all wonders the world has ever known
Above all wealth and treasures of the earth
There's no way to measure what you're worth

Crucified
Laid behind a stone
You lived to die
Rejected and alone
Like a rose
Trampled on the ground
You took the fall
And thought of me
Above all

  Herr, du bist mächtig
(Originaltitel: Above All)

Herr, du bist mächtig,
bist hoch erhöht!
Herr, du bist prächtig
und was durch dich geschieht.
Herr, deine Weisheit erstrahlt in Ewigkeit,
denn du warst der Herr vor aller Zeit.

Herr, du bist König
auf deinem Thron!
Herr, du bist Schöpfer
und schenkst uns deinen Sohn.
Herr, deine Schönheit ist unermesslich groß.
Deine Liebe lässt mich nicht mehr los.

Großer Gott hast dich klein gemacht.
Du starbst für mich,
und riefst: Es ist vollbracht!
Wie ein Lamm nahmst du es auf dich,
all meine Schuld
und rettest mich, mächtiger Herr.


Text: Theo Eißler
Melodie Lenny LeBlanc/Paul Baloche
© 1999 Integrity's Hosanna! Music
Rechte für Europa: Universal Songs, Holland
Aus: Feiert Jesus 2, Nr. 12