17. August 2007 - 17:30 Uhr
Ihr lieben Freunde,
gerade komme ich von der Intesivstation. Puschel hat jetzt eine fast 8stündige OP hinter sich. Die beste Nachricht ist:
Die OP ist insgesamt sehr gut verlaufen.
Und dafür dürfen wir Gott von Herzen danken!
Leider war der Ischiasnerv nicht im Guten vom Tumor zu trennen und mußte entfernt werden. Das hat zur Folge, dass sie am Bein z.T. taub sein wird und ihren Fuß nicht mehr wird bewegen können. Allerdings werden alle anderen Funktionen des Beins erhalten bleiben. Wie es mit der Kontinenz werden wird, ist noch nicht ganz klar. Da darf Gott gern noch ein Wunder tun. Aber auch das sieht sogar rein medizinisch gesehen nicht hoffnungslos aus. Und Gott hat Puschel mit viel Energie und Lebensfreude ausgestattet. Und so hoffen wir, dass sie bald Fortschritte mit allem macht.
Sie liegt nun für ca. 3 Tage auf der ITS.
Den Umständen entsprechend geht es ihr recht gut, so gut, dass sie mit flüsternd mitteilte, dass sie in der letzten Nacht gut geschlafen hätte und zudem Witze gemacht hat, sodass ich erst einmal überlegen mußte, wie das wohl gemeint wäre... Ich war auf ziemlich viel gefaßt, aber nicht darauf, dass sie Witze macht...
Vielen vielen Dank für eure Gebete und für alle Unterstützung! Es hat uns bisher schon sehr getragen und wird es auch weiter tun und vor allem Puschel selbst.
Gott segne euch alle! Später gibts dann hier mehr

 

16. August 2007
Losung für Freitag, 17. August 2007:
Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen. Psalm 55,23

Ihr lieben Freunde und treuen Beter,
Viele von euch brauchen jetzt noch einmal konkrete Informationen, wie es bei Puschel jetzt weitergeht. Vor gut einer Stunde hatten wir verschiedene Gespräche mit den Ärzten (Anästesie Chirurgie), auch das abschließende Gespräch mit Oberarzt Dr. Thunn, dem Arzt, der Puschel morgen operieren wird.
Er machte Puschel noch einmal deutlich, worum es bei der Operation morgen gehen wird und welche Risiken diese große OP morgen in sich birgt. An der Planung für die OP hat sich nichts geändert. Die abschließenden Untersuchungen (MRT und CT) haben keine deutlichen Änderungen des Tumors ergeben. Lediglich die Entzündungen um den Tumor herum, die wohl die meisten Schmerzen verursacht haben sind gewichen. Wie medizinisch zu erwarten war, ist auch der  Befund an den Beckenknochen offenbar so geblieben.

Nun liegt einmal mehr alles in Gottes Hand!
Die Operation wird morgen, am 17. 8. etwa um 8:00 Uhr beginnen. Um 7:30 Uhr kommt sie in den OP. Die Operation wird voraussichtlich etwa 6-8 Stunden dauern. Der Arzt will mich nach Abschluss der OP auf dem Handy anrufen, sodass ich gleich anschließend zu Puschel werde gehen können. Ich werde euch sobald ich kann, bescheid geben, wie der Stand ist: Versprochen! Es kann aber sein, dass das bis 20:00 Uhr dauert...
Wir haben dem Arzt gesagt, dass viele für ihn und das, was er zu tun und zu entscheiden hat, beten werden. Ob er damit wirklich etwas anfangen konnte, wissen wir nicht. Aber das ist ja auch nicht entscheidend.
Uns ist nun noch einmal deutlich geworden, dass es drei Punkte gibt, auf die ihr den Schwerpunkt des Gebets legen könnt (jedenfalls, was die OP betrifft:
---- Dass Gott wirklich die Hände der Ärzte lenkt und alle Entscheidungen, die sie an dem ganzen Tag zu treffen haben werden. Es gibt eine Menge an Gesichtspnkten, die während der OP zu berücksichtigen sein werden.
---- Dass die Nervenstränge und -wurzeln nicht vom Krebs angegriffen oder vom Tumor umschlossen worden sind. Dies werden die Ärzte erst während der OP sehen können.
----- Dass Gott ganz besonders Puschel, aber auch euch und uns alle umgibt mit seinem Schutz und tiefen Frieden, auch im Blick auf alle möglichen Folgen dieser schweren OP. Wir wissen nicht, was ER vorhat. Aber wir wissen, dass wir IHM vertrauen können, dass ER die Macht hat, Wunder zu tun.
Auch wenn alles sehr schwierig aussieht - Gott ist mit Seinem “Latein” nie am Ende.
Danke für alles, was ihr einsetzt an Zeit, Kraft und Liebe für Puschel und damit auch für uns alle. Gott segne euch!

Ich klammere mich an dich, und du hältst mich mit deiner starken Hand.  Psalm 63,9

15. August 2007
...Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen..  Habakuk 3,18-19

Ihr lieben Freunde,
jetzt habe ich wieder einen Internetzugang zur Verfügung und will euch darum ein kleines “Update” geben. Gestern ist Puschel nun also wie geplant wieder in die Klinik “eingezogen”. Gleich zu Beginn hat uns unser Vater im Himmel ein nettes Begrüßungsgeschenk gemacht. Als wir zur Station kamen, sagte man uns (ohne dass wir uns vorgestellt hatten): Ja, der Pfleger Jürgen wartet schon auf sie, gehen sie mal zu der anderen Anmeldetheke. Dann kamen wir dorthin, und der Pfleger Jürgen stellte sich vor als einer, der unsere Familie kennt und sich schon auf uns gefreut hat... Er hatte vor vielen Jahren die Bibelschule in Falkenberg absolviert (die Puschels Opa einst viele Jahre lang geleitet hat), hatte sich dann aber entschlossen, Krankenpfleger zu werden und in einem Bereich zu arbeiten, in dem er beide Ausbildungen gut verbinden könnte. Jetzt hat er die Stationsleitung inne und wird für diesen nächsten ABschnitt für Puschel “zuständig” sein.
Gestern gab es dann gleich das MRT, heute das CT und EKG und ein paar kleinere Sachen. Dann aber können wir noch ein wenig “spazieren fahren” und Berlin erkunden. Währenddessen wird Gott den Fachleuten zeigen, welche Weichen ER für Puschel zu stellen gedenkt...
Ihr werdet also auf dem Laufenden gehalten...

13. August 2007
Sagt den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!...  Jesaja 35,4

Die Zeit ist gekommen, morgen soll es nun wieder losgehen in die Klinik.
Puschel hatte eine wirklich gute Zeit zu Hause. Wir sind alle sehr dankbar, dass Gott in den letzten 14 Tagen alles von ihr ferngehalten hat, was sie hätte schwächen können. Natürlich möchte sie überhaupt nicht weg von zu Hause. Sie hat auch bis heute abend versucht, das Krankanhaus aus ihrem Denken zu verbannen. Zu unbekannt und schwierig ist das “Land”, in das sie nun wird aufbrechen müssen. Aber wir haben einen Gott, der mit ihr geht. “Fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!”. Ihm wollen wir vertrauen. Danke euch allen so sehr, dass ihr die nächste Zeit noch mehr als bisher im Gebet tragen wollt. Puschels lieben Freunde und Geschwister in Schweden haben sogar einen Raum eingerichtet, in dem während der Zeit der OP (die wir noch nicht ganz genau wissen) non stop gebetet werden wird. Vielen vielen Dank an euch alle. Es ist eine unglaubliche Stärkung und ein riesiges Geschenk!! Danke allen, die ihr hier auf die Seite schaut und dann unsern Herrn bittet, dass ER es gut machen wird. Wir sind sicher: ER wird es tun. Dennoch dürfen wir IHN anflehen, dass ER Puschels Nervenwurzeln vom Krebs freigehalten hat, dass der Befund nach dieser harten Chemo deutlich besser werden wird, dass ER die Gedanken und Hände der Ärzte lenkt und leitet. Und dies schon bei den abschließenden Untersuchungen der nächsten Tage, dann erst recht bei der vorgesehenen OP am Ende der Woche. Gott kann den Ärzten zeigen, dass ER der Herr und Arzt ist. ER kann!! Ich werde euch sehr eng auf dem Laufenden halten! Morgen etwa 11:00 Uhr fahren wir los nach Berlin...

10. August 2007
Wer mit Gott lebt, ist wie ein Baum, geplanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und was er tut, das gerät wohl...  Psam 1,3ff

Wie gesagt - jeder Tag hat seine eigene Geschichte... Aber dass ist ja bei uns allen, auch bei euch allen so. Nur gut!
Nach wie vor sind Puschels Tage davon geprägt, dass sie von morgens an lange braucht, um ihre Übelkeit zu überwinden, die leider immer noch da ist. Und dann versucht sie immer wieder, aktiv etwas anzupacken. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat sie nach wie vor viel mit dem Bett zu tun. Die schönen Fotos vom Segeln oder solchen Touren wie hier mit ihrem Bruder Silas könnten vielleicht einen etwas falschen Eindruck vermitteln...
Verglichen mit anderen Zeiten geht es ihr aber trotzdem sehr gut. Wenn ihr mit für die Überwindung der Übelkeit beten würdet, wäre das toll.
So richtig mögen wir noch nicht an die nächste Woche denken, zumal  gestern hier in Bülow das jährliche Jugend-Musik-Camp mit Jürgen Groth begonnen hat.
Wir sind aber dankbar, dass Puschel die Gabe von Gott bekommen hat, wirklich die Zeit, die sie hat, genießen zu können.
“Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.” (Matth. 6,34)
 

7. August 2007
Herr, du bist meine Zuflucht für und für!       Psam 90,2

Heute erzähle ich euch eine ganz neue Geschichte... Jeder Tag hat nämlich seine neue Geschichte....
Puschel ging es heute morgen nicht ganz so gut. Ihr war relativ übel, und sie schleppte sich ein wenig dahin. Dabei hat sie mittags lange in der frischen Luft gelegen und dabei telefoniert und ein wenig geschlafen. Am Spätnachmittag wollte sie eigentlich wieder ein wenig versuchen zu reiten. Doch das klappte nicht so richtig. Und da wir schon in den letzten zwei Tagen sehr schönes Wetter hatten und heute Sonnenschein und zusätzlich richtig schönen Wind, hat Silas, Puschels Bruder ein Segelboot klargemacht. Puschels Elan war wieder zurück, und so packten wir sie gut ein und setzten sie vorn auf das Segelboot und segelten los.... Es wurde ein richtig sportlicher Segeltörn!! Und es hat richtig Spass gemacht. Puschel konnte sehr gut ihre Muskeln trainieren... Außerdem ist sie vorn auf dem Boot bei zünftigem Wellengang ziemlich nass und am Ende auch etwas kalt geworden... Also konnte danach ein schönes warmes Bad in der Wanne helfen.
Es war ein schöner Tag unter Gottes warmer Sonne und in seiner Liebe. Danke für alles Gebete! Danke für alle eure Briefe! Danke für all euer Interesse. Gott segne euch! Würdet ihr mit dafür beten, dass sich die Übelkeit nicht erst wieder “breit macht”?

6. August 2007
Herr, du bist meine Zuflucht für und für!      Psam 90,2

Liebe Freunde und Mitbeter,
Ich hatte es schon angekündigt -  ich möchte euch  kurz erläutern, worum es bei der am 16. oder 17. August geplanten Operation gehen wird. Das tue ich nicht, um irgendwie mit Details zu kockettieren, sondern damit ihr wißt, worum es geht und so konkret wie möglich beten könnt! Etliche haben danach gefragt.
Oben seht ihr  Puschels Beckenknochen von vorn (links) und von hinten. Dabei kann man auch z.T. die Veränderungen sehen, die der Krebs am Knochen hervorgerufen hat (wenn man z.B. die rechte und die linke Hälfte der Rückseite vergleicht). Da ich euch nicht mit zu viel Details langweilen will, nur soviel:
Die Ärzte müssen den Krebs “im gesunden Gewebe” beseitigen. Das bedeutet, dass sie so viel wegsägen müssen, dass wirklich keine von Krebs befallenen Stellen mehr da sind. Sie werden dort schneiden. wo ihr die gelben Punkte auf den Fotos seht. Das bedeutet, dass zunächst ein großer Teil der Festigkeit und Stabilität des Beckens verlorengeht. Die fehlenden Teile sollen durch andere Knochen aus ihrem Körper ersetzt werden. Unser Gebet ist, dass dies wirklich gelingt.
Dabei muss dann eben auch der Weichteil-Tumor, der vorn im Becken sitzt, beseitigt werden. Auch das gehört dazu und darf nicht vernachlässigt werden. Für mich scheint aber eine Sache besonders wichtig zu sein: dass die Nervenwurzeln, die in den Beckenknochen entspringen, nicht vom Krebs befallen sind und darum nicht entfernt werden müssen. Denn das hätte verheerende Folgewirkungen für die Zukunft, weil Nerven nicht nachwachsen. Einer der wichtigen Nerven ist der, der für die Kontinenz wichtig ist und genau dort entspringt, wo der Knochen weggeschnitten werden muss (unterster gelber Punkt auf dem linken Bild - Die Nerven haben ihre Wurzeln dort, wo auf den Bildern die zwei Reihen von Löchern im Kreuzbein sind).
Wenn ihr nun einfach mit dafür betet, dass die Ärzte bei den Untersuchungen am 14. u. 15. August nicht mehr viel von dem Krebs vorfinden (oder gar nichts!!) und zudem die Nerven nicht vom Krebs befallen sind, wären wir euch überaus dankbar. Gott weiß, was ER tut. Er wirds wohlmachen. Und ER kann ja alles wohl machen!!(Psalm 37,5). ER will unser Vertrauen in Seine große Macht. Und wir wollen IHM vertrauen, dass Er es gut macht! Danke für all euer Gebet!!

2. August 2007
Befiehl Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag. Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. Psalm 34,5-7a


Ja, hoch zu Pferd seht ihr sie heute!!! Puschel ist in den letzten zwei tagen wirklich geritten! Sie ist ja früher oft mit ihrer Freundin Lucia in Bülow ausgeritten. Jetzt hat sie Zeit dazu. Und was wirklich ein Wunder und ein Geschenk ist: Sie kann es jetzt sogar.
Natürlich nicht so wie früher, aber immerhin. Ihre Knochen merken das schon, denn sie hat absolut kein Polster mehr. Aber für den Erhalt und Aufbau der Muskeln ist das sehr wichtig und gut. Und wer sie kennt, weiss, wie unverwüstlich sie ist... Nur ein Arzt in der Klinik, der sie nicht wirklich kennt, meinte kürzlich, als er sie in jämmerlichem Zustand vorfand, sie wäre so wehleidig. Aber er kannte sie eben nicht...
Nun sind wir gespannt, auf welche Weise Gott eure und unsere Gebete erhören und beantworten wird. Es ist so gut, dass wir alle und so ganz besonders auch Puschel, geborgen sein können in SEINER Liebe. IHM können wir alle unsere Wege anvertrauen. Und ER wird es gut machen. Seid gesegnet in IHM! Immer wieder danke für euer Gebet!

 

31. Juli 2007
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.                                      Jesaja 41,10

Ihr Lieben Freunde,
jetzt steht der Termin für die geplante Operation für Puschel so ziemlich fest. Es soll der 16. oder 17. August sein. Puschel soll am 14. (Dienstag) in die Klinik. Sie wird dann noch einmal in verschiedenen Bereichen und auf verschiedene Arten untersucht (MRT, CT usw.) Und dann soll am Donnerstag oder Freitag der Woche die OP starten. Bis dahin wird sie, wenn Gott Gnade dazu gibt, Zeit haben, sich zu erholen und zu stabilisieren. Darüber sind wir sehr froh. Denn je kräftiger sie für den Termin ist, desto besser ist es möglich, die Folgen der OP zu verkraften. Denn die werden, wenn es wie vorgesehen zu der OP kommt, nicht leicht zu verkraften sein.
In den nächsten Tagen werden wir euch  ein wenig davon erläutern, damit ihr genauer versteht, worum es dabei geht. Danke, wenn ihr am Beten bleibt, auch in dieser Zeit, in der es ihr nun doch recht gut geht. Puschel kann gut laufen und versucht auch, viel unterwegs und aktiv zu sein. Vielen Dank euch für alles, auch denen, die noch einmal etwas für die Glocke dazugelegt haben. Das Geld dafür ist nun fast vollständig zusammen. Sollte am Ende ein wenig übrig sein, so werden wir dies  “La casa de mi padre” direkt zur Verfügung stellen und hoffen, dass euch das dann recht ist. Wir werden aber auch noch einen Betrag brauchen, um Transport und Zollformalitäten und -gebühren zu bewältigen. Vielen vielen Dank für alles, was ihr hier getan habt!!

29. Juli 2007
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.
                                      Jesaja 41,10


Ist es okay, wenn ihr jetzt mal ein paar Fotos zu sehen bekommt? Ihr seht dann, dass es Puschel im Moment ziemlich gut geht. Natürlich wirft der nächste Krankenhausaufenthalt, der für die nächste Woche geplant ist und in die Operation einmünden soll, seine Schatten voraus. Aber wir sind Gott sehr dankbar, dass er Puschel diese Tage und die Möglichkeit geschenkt hat, den Augenblick zu genießen. Schaut einfach mal hin.

26. Juli 2007
Siehe, des HErrn Auge achtet auf die, die IHN fürchten und auf seine Güte hoffen.                                                                                                    Psalm 33,18

Heute möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, euch eine längst fällige Information zu geben. Also, eigentlich sind es zwei:
1. Puschel geht es nach wie vor gut, und sie wartet inständig darauf, nach Hause zu dürfen... Die letzten Untersuchungen sind wohl abgeschlossen, aber die Ergebnisse noch nicht da.
2. Viele von euch haben Puschel in den letzten Wochen Geld zur Verfügung gestellt, damit sie die Glocke für die Kapelle in San Salvador auf der Farm bestellen und dann dorthin verschiffen kann. Es ist bisher fast die gesamte notwendige Summe zusammengekommen! Es sind insgesamt ohne den Transport 3250,- € notwendig. Davon sind bisher  2830,-€ da. Die Glocke ist in Auftrag gegeben und wird nun hergestellt. Das wird etwa 8 Wochen dauern. Bis dahin haben wir Zeit, den Rest zusammen zu bekommen und uns um den Transport zu kümmern.
Es ist also rundherum eine ziemlich gelungene Sache geworden. Und Puschel ist sehr zuversichtlich, dass der Rest klappen wird.
Darum euch allen, die sich da so schnell und unglaublich unkomplizert eingeklinkt haben, einen riesigen großen Dank und ein herzliches “Gott vergelte es euch”. Es ist für Puschel eine echte Ermutigung, dass ihr auf diese Frage nach eurer Sicht zu dem Projekt so schnell so geantwortet habt. Vielen vielen Dank dafür. Wir werden euch natürlich weiter informieren.
Matth 6,4:  Dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
Und immer wieder vielen Dank für all eure Gebete und Nachfragen und Briefe und sonstigen Ermutigungen. Ich hoffe, dass ich euch morgen Nachricht geben kann, wie es voraussichtlich weitergeht.

24. Juli 2007
Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will zu dir beten.
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
                                                                            Psalm 5,3f


Ihr habt gelesen, dass es Puschel ziemlich gut geht und sie nur noch nach Hause möchte. Das hat sich nicht geändert. Das Problem ist, dass die Ärzte kein Risiko eingehen möchten. Sie haben noch einmal betont, dass Puschel in der letzten Woche um Haares Breite mit dem Leben davon gekommen ist. Die Blutvergiftung und sonstigen Infektionen waren so lebensbedrohlich, dass sie nun nur noch um Verständnis bitten, dass sie Puschel noch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu Ende untersuchen wollen, bevor sie sie nach Hause lassen. Das heißt nun im Klartext: Puschels Geduld wird hart auf die Probe gestellt. Sie wird nicht, wie gewünscht und auch zunächst gesagt, am Dienstag, nun auch nicht am Mittwoch, sondern allenfalls am Donnerstag oder Freitag nach Hause können. Es werden von ihrem Port, der ein potentieller Infektionsherd ist, noch”   Blutkulturen” gezogen und ausgewertet. Sie bekommt noch Antoibiotika. Man will wirklich jedes Risiko nach menschlichem Ermessen ausschließen. Und das ist ja auch gut so. Sie ist medizinisch gesehen wirklich bestens aufgehoben in dieser Klinik!
Nun wird morgen Eva-Maria, ihre Mutter, wieder nach Berlin fahren, um bis zum Schluss bei ihr zu bleiben. Währenddessen hat hier in Bülow das Enkelkinder-Camp der Holmers (mit etwa 35 Enkeln von “Opa Holmer”) begonnen, von dem Puschel doch so gern noch etwas mitbekommen möchte...
Und außerdem ist Puschel seit heute mittag stolze und dankbare Tante, denn ihr ältester Bruder Titus ist Papa geworden!!
Und wir dürfen Gott für alles danken, besonders auch dafür, dass ER sie in der letzten Woche so sehr bewahrt hat, dass Seine HAnd über ihr wirklich sichtbar geworden ist.

22. Juli 2007
Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will zu dir beten.
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
                                                                            Psalm 5,3f


Wie haben wir es doch gut! Wir haben einen Herrn, an den wir uns wenden können, den wir bitten, den wir anflehen, mit dem wir jederzeit reden können. Heute haben Puschel und ich über Dalai Lama und anderes religiöses MischMasch gelesen und gesprochen. Dabei wurde uns neu bewußt, wie so anders wir als Kinder Gottes leben können. Wir haben IHN, unseren Vater im Himmel als Gegenüber. Wir wissen, dass für IHN kein Ding unmöglich ist. Und es ist so gut zu wissen, dass ihr alle vor Gott an Puschels Seite steht.
Heute ging es Puschel wieder besser. Wir sind mehrere Male gelaufen. Und wir hoffen nun sehr, dass sie am Montag oder dann am Dienstag nach Hause kommen kann. Dort wird dann alles wieder sehr viel schöner für Puschel sein. Wir können aber echt dankbar sein, dass für sie wirklich alles menschlich Mögliche getan worden ist. Und Gott danken wir, weil ER immer da ist und uns niemals verläßt. Er hört unser Gebet. Danke für euer Mitbeten!!!!

21. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
                                                                                              Psalm 91,1f


Es ist schön, euch wieder bessere Nachrichten geben zu können. Puschel hängt zwar noch an etlichen Geräten, wie ihr auf den zwei Fotos sehen könnt. Aber diese jagen ihr keinen Schrecken ein, denn sie sind lediglich noch zur “Restüberwachung”. Sie ist inzwischen so stabil, dass sie heute bereits eine Runde laufen konnte (ohne die Geräte...) und auch wieder Appetit auf ihr legendäres Salami-Baguette hatte.
Nun hoffen wir, dass sie schnell zu Kräften kommt, jedenfalls soweit, dass die Ärzte es verantworten können, sie nach Hause zu schicken. Dort wird es mit Laufen und Essen sowieso wesentlich besser gehen, sodass sie vor der geplanten OP die nötige Stabilität bekommen und sich richtig erholen kann.
Wenn ihr mögt, dann betet einfach mit dafür, dass sie sehr schnell nach Hause kann und sich dann solche eine unerklärliche (sie ist durch das am Boden liegende Immunsystem zu erklären) und plötzliche Infektion nicht wiederholt.
Ihr werdet auf jeden Fall auf dem Laufenden gehalten.

20. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1f

Heut sieht nun alles wirklich ein wenig freundlicher aus. Puschel hat jetzt gerade gar keinen Tropf dran. Darum ist sie gerade dabei, das Laufen wieder zu probieren. Natürlich nehmen bei dem vielen Liegen die Muskeln immer mehr ab. Sie ist noch sehr schwach, aber das Fieber ist unter Kontrolle. Und auch ihre Übelkeit hält sich zur Zeit in Grenzen.
Es scheint nun Tag für Tag besser zu werden, sodass die berechtigte Hoffnung besteht, sie bereits in der ersten Wochenhälfte der nächsten Woche nach Hause holen zu können. Hier wird sie sich sicher am besten erholen und stärken können, zumal der größte Teil ihrer Cousins und Cousinen in der nächsten Woche hier sein wird zur sog. Enkelkinderfreizeit, die Puschels Opa halten wird. Und es war schon lange Puschels Wunsch, dass diese Freizeit nicht abgesagt wird, sondern wie geplant stattfinden kann. Und sie ist sehr gern mittendrin, zumindest, soweit es die Kräfte zulassen.

Euch immer wieder vielen vielen Dank, dass ihr hier so treu reinschaut und dann auch für Puschel betet. Immer wieder schreiben einige von euch ins Gästebuch oder einen richtigen Brief oder eine eMail. Auch dafür viiiielen Dank. Leider ist dies ein wenig eine Einbahnstraße, weil Puschel es nicht schaffen kann, euch allen zu antworten. Aber seid gewiß, dass es sie sehr ermutigt und erfreut und Kraft gibt, nicht zu verzagen. Am allermeisten sind es eure Gebete und ist es unser Vater im Himmel. ER segne euch alle!

 

18. Juli 2007 - Letzte Meldung
Gerade bin ich in Holsbybrunn in Schweden und habe jetzt die Nachricht von Eva-Maria, Puschel Mam bekommen, dass Puschel von der ITS auf die normale Station verlegt worden ist!!! Danke, Herr!!! Danke euch!!! Nähere Infos später. Im Moment weiß ich nicht mehr, aber das Fieber ist weg, Puschel auf dem Weg der Besserung! (18.7.17:30 Uhr)


18. Juli 2007
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Psalm 91,1f


An manchen Tagen kommt man mit dem Berichten gar nicht nach, weil sich die Ereignisse fast überschlagen. Solche Tage sind jetzt gerade.
Gestern kam Puschel mit hohem Fieber nach Berlin und wurde dort von ihren Ärzten mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten behandelt. Und die sind in Berlin für Puschel die besten, die es gibt. Dennoch gibt es auch da Grenzen, die Menschen nicht überschreiten können, trotz aller Technik und Medizin. Wir erleben gerade jeden Tag neu, wie sehr alles in Seiner Hand liegt. Und das ist eine der besten Erfahrungen, die wir machen können. ER meint es gut und ER steht treu zu uns. Manchmal lebt man dann “aus der Substanz”, also von dem, was ganz tief im Herzen verankert ist. Und es ist schön, zu wissen, dass Puschel ganz tief in ihrem Herzen die Verbindung zu Jesus hat.
Heute hat sich herausgestellt, dass das hohe Fieber durch eine Blutvergiftung hervorgerufen worden ist. Wahrscheinlich hat sie auch eine Infektion der Bronchien. Heute sind fast den ganzen Tag MRT-, CT- und andere Untersuchungen gemacht worden.
Durch den Einsatz vieler Medikamente ist nun das Fieber in normalen Bereichen, sodass Puschel vielleicht bald von der ITS wieder auf die normale Station verlegt werden kann.
Vielen Dank euch für alle Gebete! Vielen Dank, dass ihr hier immer wieder reinschaut.
Ich bin jetzt gerade mit unserer Gemeindejugend auf dem Weg nach Schweden. Aber ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten

 

17. Juli 2007
Liebe Freunde,
dürfen wir euch ganz akut um euer Gebet bitten?? Puschel ist seit heute früh auf der Intensivstation in Berlin. Sie hat eine “Hardcore-Infektion”, von der die Ärzte noch nicht wisse, woher sie kommt. Gott gebe ihnen Weisheit für richtige Entscheidungen und Puschel die körperlichen Kräfte, die Chemo im Nachhinein weiter verkraften zu können. Puschel ist in guten medizinischen Händen. Aber auch Ärzte können von Zeit zu Zeit ratlos sein.
Aber ER ist da!!! Und ER hat es in der Hand. Darum ist Puschel bei IHM in den allerbesten Händen! Danke an euch alle für alles Gebet, jetzt besonders.

16. Juli 2007
Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort               2. Thess. 2,16f

So, jetzt kommt ich erst wieder zu einem Update... Ich wollte euch hier eigentlich ein paar Fotos von Puschel auf dem Pommfest zeigen. Aber es kam mal wieder alles ganz anders...(die Fotos kommen noch...).
Gestern abend bekam Puschel plötzlich Fieber, starkes, zu starkes Fieber. Am Ende waren es 40,2°C. Und das war zuviel und ging sehr schnell. Und so haben wir Puschel noch in der Nacht in die Klinik in Teterow bringen müssen. Dort waren alle soooo nett mit uns und mit ihr... Aber wir konnten grad drei Stunden schlafen, als es hieß: Sie muss nach Berlin verlegt werden. So musste schnell für Berlin gepackt werden, obwohl Puschel sich so auf Zu Hause gefreut hatte...
So hoffen und beten wir, dass die Ärzte diese Infektion, oder was immer es ist, sehr schnell in den Griff bekommen und sie doch sehr schnell wieder nach Hause kommen kann.
Und wir sind unserem Gott soooo dankbar, dass wir in unserem Land so gute medizinische Möglichkeiten haben. Dennoch sind diesen Möglichkeiten sehr schnell Grenzen gesetzt. Und so wollen wir am Beten und Flehen bleiben. Und wenn ihr mit dranbleiben wollt, sind wir nicht nur Gott, sondern auch euch sehr dankbar.

14. Juli 2007
18:00
Puschel ist zu Hause. Danke Vater! Danke euch allen! Morgen mehr

15:00
Puschel kommt jetzt nach Hause!! Sie ist im Moment mit dem Krankantransport unterwegs und kann nun auch ein wenig am Pommfest teilhaben. Sie fühlt sich im Moment besser als gestern und wir hoffen, dass sie sich nun erholen kann. Danke für alles! Wir wollen Gott loben, denn ER hat es in seiner Hand! ER ist allmächtig. ER kann...! Wir halten euch auf dem Laufenden!

Gestern abend:
Puschel ist in der Klinik in Berlin! Es geht nicht besonders gut, weil sich immer wieder eine Reihe von Beleiterscheinungen zu den Hardcore-Infusionen einstellen. Sie hat immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen. Zudem zeigen sich immer neue Hautprobleme, mal an den Fingern, dann wieder an den Füßen und Beinen.
Es ist schön, dass sie ihre Freundin aus Bülow, Lucia dort haben kann, während hier in Bülow das Pommfest läuft.
Nun hoffen wir sehr, dass Puschel morgen wieder nach HAuse kommen kann, auch wenn die Ärzte sich manche ihrer Hautveränderungen nicht erklären können und sie liebe unter Beobachtung halten würden. Puschel möchte sehr für das Wochenende nach Hause, weil sie gern auch noch einen kleinen Teil vom Pommfest mitbekommen würde.
Wenn ihr mögt, betet einfach dafür, dass das geht und sie dann wirklich Zeit genug bekommt, sich zu erholen und Kraft zu sammeln für alle nachfolgenden Dinge, in erster Linie für die geplante OP (angesetzter Termin 6. August) Worum es dabei genau geht, werde ich demnächst zu erläutern versuchen.

14. Juli 2007
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich!    
                     Psalm 3,6

Puschel ist in der Klinik in Berlin! Es geht nicht besonders gut, weil sich immer wieder eine Reihe von Beleiterscheinungen zu den Hardcore-Infusionen einstellen. Sie hat immer wieder mit Übelkeit zu kämpfen. Zudem zeigen sich immer neue Hautprobleme, mal an den Fingern, dann wieder an den Füßen und Beinen.
Es ist schön, dass sie ihre Freundin aus Bülow, Lucia dort haben kann, während hier in Bülow das Pommfest läuft.
Nun hoffen wir sehr, dass Puschel morgen wieder nach HAuse kommen kann, auch wenn die Ärzte sich manche ihrer Hautveränderungen nicht erklären können und sie liebe unter Beobachtung halten würden. Puschel möchte sehr für das Wochenende nach Hause, weil sie gern auch noch einen kleinen Teil vom Pommfest mitbekommen würde.
Wenn ihr mögt, betet einfach dafür, dass das geht und sie dann wirklich Zeit genug bekommt, sich zu erholen und Kraft zu sammeln für alle nachfolgenden Dinge, in erster Linie für die geplante OP (angesetzter Termin 6. August) Worum es dabei genau geht, werde ich demnächst zu erläutern versuchen.

12. Juli 2007
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich!                          Psalm 3,6

Sorry, dass ihr jetzt erst etwas Neues von Puschel lest.Es war einfach zu viel los hier... Nun will ich euch schnell wissen lassen, wie es Puschel geht. Sie sollte am Dienstag mit der Chemo beginnen können. Das aber hat nicht geklappt, weil die Blutwerte noch nicht gut genug waren. Also ging es heute, am Mittwoch los. So bekam sie um 11:00 Uhr die “Ekelsuppe” in das Blut getropft!! Es ist in der Tat nicht besonders erbauend, zu realisieren, dass da richtig aggressives Gift direkt in das Blut geleitet wird. Aber es geschieht eben mit der Absicht, das schnelle Zellwachstum der Krebszellen zu verhindern. Dadurch werden logischerweise auch die anderen Köperzellen genau daran gehindert. So wollen wir Gott dankbar sein, dass es solche Therapiemöglichkeiten gibt. ER kann es zum Guten wenden. Und so hoffen und beten wir nun, dass Puschel diese letzte Chemo nicht so sehr herunterzieht und sie sich möglichst schnell davon erholt. Morgen werde ich mit Lucia (Puschels Freundin aus Bülow) nach Berlin fahren und sie dann bis zum Samstag dort lassen. Und wir hoffen, dass es Puschel dann schnell so gut geht, dass sie noch etwas vom “Pommfest” mitbekommt.  Heute hat sie zum ersten Mal in der neuen Klinik eine Mitpatientin in ihr Zimmer bekommen. Heute begannen die Bauchschmerzen wieder... Danke für alles Gebet!!

10. Juli 2007
Laß sich freuen alle, die dir vertrauen; ewig laß sie dich rühmen, denn du beschirmst sie. Fröhlich laß sein in dir, die deinen Namen lieben!     Psalm 5,12

Heute gibt es keine neuen Fotos, aber einen kleinen neuen Bericht. Denn seit heute ist Puschel nun wieder in der Klinik zur letzten Runde der Chemo, jetzt noch einmal MTX. Diese MTX ist deshalb so unangenehm, weil sie die Schleimhäute (vor allem im Mund) so in Mitleidenschaft zieht. Dadurch wird es mit dem Essen so schwierig, und Puschel hat unentwegt damit zu tun, den Mund zu spülen und Kamillen-, oder Salbeitee zu trinken.
Das größere Problem ist im Moment jedoch, dass ihre Blutwerte zur Zeit so sehr im Keller sind, dass heute noch nicht klar ist, ob morgen die Chemo losgehen kann. Das kann erst morgen nach einer erneuten Blutuntersuchung festgelegt werden. Wenn ihr dies lest, wird das allerdings schon klar sein und Puschel entweder zu Hause oder am Chemotropf. Ich halte euch auf dem Laufenden. Habt vielen Dank für alles Beten und hier Nachschauen!
Puschel würde sich freuen, wenn sie am Wochenende in Bülow das Pommfest wenigstens am Rande miterleben könnte, dann aber die Chemo schon hinter sich hätte. Es liegt in Gottes Hand. IHM wollen wir vertrauen und IHM danken, dass ER Puschel trägt und ihr die Kraft gibt und bisher gegeben hat. IHN wollen wir loben, auch mit den Gebeten der Fürbitte!

8. Juli 2007
Laß sich freuen alle, die dir vertrauen; ewig laß sie dich rühmen, denn du beschirmst sie. Fröhlich laß sein in dir, die deinen Namen lieben!     Psalm 5,12

Heute muss ich euch eine kleine Geschichte erzählen. Wie ihr wisst, ist Puschel gerade so aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen. Und wir waren froh, sie hier zu haben, und sie war froh, hier zu sein. Doch gestern abend haben wir wie immer Fieber gemessen und gemerkt, daß dieses in Regionen kam, die kurz davor waren, dass wir sie hätten sofort in die Klinik bringen müssen. Warum aber sollte Gott sie nach Hause gelassen haben, dass wir sie dann in der Nacht danach wieder hinbringen müßten?? Wir hatten keine rechte Erklärung dafür. So haben wir unseren Vater im Himmel gefragt und ihn gebeten, uns deutlich zu zeigen, was wir tun sollten. Wir baten ihn aber auch, Puschel doch die Möglichkeit zu lassen, diesen Sonntag noch in Bülow verbringen zu können. Und wir sagten: Herr, bitte lass doch das Fieber nun zwei Punkte sinken. Wenn es nämlich zwei Punkte gestiegen wäre (normalerweise tut es das ja, wenn es einmal am Steigen ist) hätten wir fahren müssen. In der Nacht um 1 Uhr wollten wir wieder messen und dann entscheiden. Eva-Maria hielt es nicht einmal bis um 1 Uhr aus. Als sie dann aber wieder mass, war das Fieber nicht um zwei Punkte gesunken, sondern gleich um 4!! So hat Gott uns ein jklares Zeichen gegeben, dass ER Puschel diesen Sonntag in Bülow gönnt...!!

6. Juli 2007
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Eph 6,10

Nun ist Puschel wieder zu Hause - zwar nur für gut zwei Tage, aber immerhin. Dabei war es ein ziemlicher Kampf, dass sie wirklich nach Hause konnte. Die Ärzte hatten doch einige Sorgen, weil ihre “Leukos” (die Leukozythen - weiße Blutkörperchen) ziemlich im Keller sind. Zudem hatte sie einige Rötungen an den Händen usw., sodass man sie nicht nach Hause lassen wollte. Wir konnten nur noch beten und sagen: Herr, du weißt, was wirklich gut für Puschel ist,.. ER wußte es. Und ER wußte auch, dass Puschel zu Hause immer besser stabil wird, als im Krankenhaus. Wir sind sehr dankbar für alles, was die Ärzte und Fachleute für sie tun können und tun. Aber die Gemeinschaft und die Ruhe und die Umgebung hier in Bülow ist doch allemal besser, als ein steriles Krankenzimmer, in dem immer noch mehr Keime leben können als normalerweise zu Hause, zumal bei einer sehr reinlichen Kinderkrankenschwester Eva-Maria (Puschels Mam).
So ist sie jetzt hier und muß Montag wieder los. Mögt ihr mit dafür beten, dass die Blutwerte wieder besser werden und sie den nächsten Durchgang besser verträgt?? Hier wird am kommenden Wochenende das Pommfest sein, auf das Puschel sich schon sehr freut, weil dort viele Jugendliche Jesus und den Vater im Himmel kennenlernen sollen. Danke für euer Gebet! Danke für alle Liebe und eure Zeichen dieser Liebe!!

 

5. Juli 2007
Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.                                                               Eph 6,10

Puschel geht es wieder etwas besser!
Heute stand hier nur Tropf auf Tropf auf dem Plan. Und außerdem der Umzug in eine völlig neue Klinik. Ein riesiges neues Gebäude, in dem man sehr schnell mal die Peilung verliert. Aber wir sind ja mittlerweile Profis... Und morgen wird Puschel voraussichtlich nach Hause können, sodass sie das Wochenende über in Bülow ist und Montag wieder hier sein soll zur letzten MTX-Chemo vor der vorgesehenen Operation. Diese wird aber wohl erst in 14 Tagen bis 3 Wochen erfolgen, sodass Puschel wohl die Möglichkeit einer längeren Erholungsphase bekommen wird.
Heute früh hat uns der operierende Arzt an einem 3D- Modell von Puschels Becken die geplanten Schritte der OP erläutert.
Wir wissen ja immerhin, dass der Plan Gottes durchaus anders sein kann, erst recht, wenn sooo viele bei Gott am Betteln sind....
Vielen Dank, dass ihr mitbettelt!! Wir dürfen unseren Vater im Himmel ja bitten, worum wir wollen. ER kann den Knochen so aussehen lassen, dass die Ärzte beim Öffnen das Staunen kriegen. Am allerwichtigsten ist aber, dass keine Nervenstränge im Beckenbereich in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Wir vertrauen unserem Vater einfach, dass ER es so machen wird, wie es gut ist. ER ist gut! ER ist gut zu euch und zu uns!

4. Juli 2007
Es wird immer wieder so sein, dass es auf und ab gehen wird.... Im Moment ist es wieder etwas “nach unten” gegangen. Puschel hat in der letzten Nacht mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen gehabt. Heute ist sie sehr müde und ist zu nichts Größerem in der Lage. Morgen früh werde ich wieder zu ihr fahren, weil dann auch noch einmal ein Gespräch mit dem Arzt, der sie operieren soll, ansteht. Dabei gibt es zwei Punkte, die für Puschel wichtig sind:
1. Es wird darauf ankommen, dass sie nach der Chemo in der nächsten Woche genügend Zeit bekommt, sich zu erholen. Betet einfach mit dafür, dass die Umstände so sein werden, dass sie genügend Zeit bekommt. Da morgen der Umzug der Station in die neue Klinik auf dem Programm steht und damit dann für alles Personal alles völlig neu ist, wäre es auch gut, wenn ihr Arzt selbst erst einmal Zeit bekommt, sowohl Urlaub zu machen als auch die neue Umgebung richtig kennenzulernen. Es spielen so viele Faktoren eine Rolle, sodass wir einfach nur beten können, dass Gott alles so zusammenfügt, dass es für Puschel das Beste sein wird. Und ER weiß am besten, was am besten ist!!
2. Es wird sehr entscheidend sein, wie sehr die Chemo nun gewirkt hat oder wie sehr Gottes Schöpfungswort und -handeln an ihr sichtbar wird. Die Untersuchungen der Ärzte gehen jetzt bereits los, gestern stand schon ein CT auf dem Programm. Gott kann sich den Ärzten auch als der vorstellen, der ER ist: der Schöpfer der Welt! Danke für euer Gebet!

 

2. Juli 2007
Nun ist Puschel wieder in der inzwischen schon gewohnten Umgebung der Klinik in Berlin. Die Verhältnisse sind mittlerweile viel besser als am Anfang. Wir haben heute noch einmal revue passieren lassen, wie das am Anfang war. Und wir haben heute, bevor wir die Klinik betraten, unseren Herrn darum gebeten, es so zu machen, dass es nicht unnötig schwer wird uns Puschel auch die zumindest nötige Ruhe bekommt. Was soll ich euch sagen: Gott hat es offenbar für gut gehalten, es auch wirklich so kommen zu lassen: Puschel hat ein Dreierzimmer bekommen... Doch wir sind die einzigen darin!! Ist Gott nicht klasse. Die Schwestern waren zunächst etwas von der Rolle, denn in dieser Woche noch wird in die neue Klinik umgezogen. Da haben schon einige von ihnen ein wenigs Stress. Aber sie sind von Anfang an freundlich gewesen. Auch das Arztgespräch war sehr gut.
Und wir waren so schnell fertig mit allem, dass wir danach noch einig Stunden Zeit hatten, in einem Einkaufzentrum ein wenig zu bummeln.
Also, im Moment ist alles rundherum recht gut. Wir hoffen schon, dass Puschel diese Chemo, die ja nächste Woche noch einmal kommt, gut verträgt. Aber viel wichtiger wird wohl das werden, was danach kommt. wäre es nicht toll, wenn Gott sich auch einmal durch ein offensichtliches Wunder den Ärzten zeigt als der, der Macht und Herrlichkeit hat...??? Danke für euer Gebet. Danke, dass ihr bei allem mit dabei seid. Danke, Gott, dass du uns als deine Kinder in eine solche Gemeinschaft hineinstellst!

 

1. Juli 2007
Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und vertraut wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (und auch nicht Gottes Herrlichkeit und Größe sehen) Matth 18, 3
Ja, wir wollen Vertrauen haben wie die Kinder, die Jesus im Blick hatte und unserem Vater im Himmel alles Gute zutrauen. ER wird seine Kinder nicht ent-täuschen. Von diesem Vater können wir nicht groß genug denken!
Heute konnte Puschel zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mitkommen in den Gottesdienst der Gemeinde. Sogar mit der Jugend ein Lied vorsingen war drin...!
Ihr seht, es war eine gute Zeit, zumindest in den letzten Tagen, in Bülow.
Morgen nun haben wir wieder nach Berlin zu gehen. Dienstag beginnt die nächste Runde der MTX-Chemo. . Wir hoffen natürlich sehr, dass Puschel diese gut verkraftet, ebenso die in der nächsten Woche. Jetzt heißt es, besonders gut auf die Schleimhäute im Mund usw. zu achten und auf die Funktion der Nieren. Und dann sind wir schon sehr gespannt, wie Gott alles weiter führt.
Heute hatte Puschel einigen Besuch. Und sie hatte sogar genug Kraft, um daran Freude zu haben. Die nächsten Tage werden nun wieder ruhiger in der Klinik, aber auch anstrengender, weil die Umgebung eben nicht mehr Bülow ist.
Danke, dass ihr weiter für Puschel betet. Danke, dass ihr hier immer wieder reinschaut. Wir werden euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten. Gott segne euch alle!

 

29. Juni 2007
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.        Matth 6, 34

Seit heute besteht die Frage, ob wir uns darauf einstellen oder daran werden gewöhnen müssen, dass es immer mal richtige Schmerzschübe geben wird, in denen die Schmerzen irgendwo im Bereich der Knochen plötzlich unerträglich stark werden und erst durch den Einsatz von starken Dosen Morphium einzudämmen sind. Wie gut, dass es solche Medikamente gibt. Auch dafür dürfen wir Gott dankbar sein. Heute war es so. Doch nun geht es Puschel wieder gut, und sie kann den Tag ziemlich gut genießen.
Seit heute ist  klar, dass sie am Montag in die nächste Ckemo (MTX - nicht so schwer zu verkraften, greift dafür die Schleimhäute und die Nieren mehr an) nach Berlin muss. Dies ist jetzt noch zweimal geplant. Was dann wird, weiß Gott allein. Aber wie gut, dass wir IHM vertrauen können.
Denn ansonsten müßte man es Galgenhumor nennen, dass Puschel bis auf besonders schmerzvolle Phasen immer ein Lachen im Herzen und im Gesicht hat. Es ist ein großes Geschenk, dass wir einfach die Tage so aus Gottes Hand nehmen können, wie sie sind und uns an dem freuen können, was Gott schenkt.
Uns ist klar, dass dies auch ein Geschenk ist, für das Ihr alle mitverantwortlich seid, die ihr dafür betet und Gott in den Ohren liegt oder es IHM ans Herz legt. Vielen Dank euch allen. Wir wollen IHM immer danken, dass wir zu Seiner Familie gehören können. Wie reich sind wir doch damit beschenkt!

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht...                                        Psalm 1,3

27. Juni 2007
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat.        Matth 6, 34

Immer wieder bedanken sich einige von euch dafür, dass wir diese HP aktuell halten. Aber in Wahrheit müssen wir euch danken, dass ihr immer wieder reinschaut. Denn das bedeutet ja auch, dass die meisten, die das tun, für Puschel beten. Und das ist das Beste, was uns passieren kann! Vielen Dank euch allen also! Gott vergelts euch!
Heute begann der Tag mit einem Schreckschuss. Puschel hatte unsagbar starke Schmerzen und wußte nicht, wie sie sich drehen, bewegen, welche Stellung sie einnehmen könnte, weil sie unerträgliche Schmerzen im Lendenwirbelbereich hatte. Wir haben alles versucht, sie lief um den Küchentisch. legte sich wieder usw. - es half nicht. Wir haben dann eine Morphiumdosis gegeben, aber auch das half nicht. Dann haben wir mit einer “Drucktherapie” versucht, den Bereich zu entlasten, zunächst mit Körpergewicht usw., zuletzt mit dieser Konstruktion auf dem Foto!! Das linderte den Schmerz. Dann kam Wärme dazu und Geduld und Gebet. Als dann der Arzt kam - er hatte Sprechstunde zu Ende zu machen, war plötzlich aller Schmerz weg. Puschel konnte es nicht recht glauben. Aber es war so. Sie hat inzwischen wieder soviel Kraft, dass sie laufen kann. Und heute versuchte sie es sogar mit dem Fahrrad (2. Foto)! Wir sind unserem Vater im Himmel so dankbar, dass der Tag nicht so zu Ende ging, wie er begann. Heute abend saß Puschel sogar auf dem Rasentraktor, um die Konzertfläche für das Pommfest zu mähen... Zur Stabilisierung hängt sie nun noch einmal eine Nahrungsinfusion für die Nacht. Gott ist so gut, und Puschel kann die Tage wieder genießen und Kraft für Kommendes sammeln. Wir haben wieder neu gelernt, was Jesus in Matth 6,34 (s. oben) meint.

26. Juni 2007
Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude. Psalm 34,4-6a
So, ihr Lieben, jetzt geht es langsam wieder aufwärts mit der Stimmung... Nein, es geht Puschel jetzt wieder wirklich besser. Noch so, dass wir mit allem sehr vorsichtig sein müssen - die weißen Blutkörperchen müssen erst noch so richtig wieder in die Gänge kommen, damit auch die Infektionsgefahr wieder geringer wird - aber jetzt kann man mit Puschel wieder reden, und sie hat sich zum ersten Mal wieder draussen auf den Liegestuhl legen können. Sie hängt noch den ganzen Tag am Ernährungstropf. Aber es wird... So hoffen wir nun sehr, dass sie Kraft tanken kann für die nächsten zwei Wochen, in denen wieder die “MTX-Chemo” auf dem “Menüplan” steht.
Immer wieder können wir euch nur danken für all eure Anteilnahme und vor allem euer Gebet. Wir sind mal wirklich gespannt, wie Gott sie weiterführen wird. Er hat es auch in der Hand, ob und wie die Operation, die ja nun schon in drei Wochen geplant ist, werden wird. Und wir dürfen Gott zutrauen, dass ER es wirklich gut machen wird. ER ist der Schöpfer und Herr. Und ER weiß, wie Puschel IHN am besten ehren und verherrlichen kann. Danke, dass Ihr euch in diesen Plan mit hinein stellt.
Wir halten euch auf dem Laufenden

 

24. Juni 2007
Preiset mit mir den HERRN und laßt uns miteinander seinen Namen erhöhen! Als ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht. Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude.                                                                                                                                                                                         Psalm 34,4-6a

Herzlich soll ich euch alle von Puschel selbst grüßen. Sie ist jetzt wenigstens schon wieder in der Lage, die Welt um sich herum wahrzunehmen. Sie hat jetzt zwei Tage lang ihre Tropfernährung bekommen. Diese ist ziemlich hoch kalorisch, das heißt, sie bekommt sehr konzentrierte Aufbaunahrung. Ihr großes Problem sind Nach wie vor die Magenkrämpfe, die ihr große Schmerzen bereiten  Wir hoffen jedoch, dass sie sich  in den nächsten Tagen aufrappeln kann, um wenigstens wieder mit dem Laufen beginnen zu können Sie muss sich bewegen, damit die Muskeln nicht völlig erschlaffen. Bei allem denkt sie immer wieder an “ihre Kinder “ in El Salvador und an viele Menschen in der Gemeinde usw. Und sie macht sich Gedanken um viele von euch. Sie freut sich nach wie vor über jeden, der sich meldet und ihr mal einen Brief oder eine eMail schreibt oder einen Gästebucheintrag. Vielen Dank dafür.
Vielen Dank auch für jeden Beitrag zu “Puschels Glocke”. Wir kommen der Sache langsam näher. Die Kapelle in El Salvador ist bereits im Bau, und so hoffen wir doch, rechtzeitig auch die Glocke dafür fertig zu bekommen. Sie wird etwa 3200,- € kosten. Etwa 1350,- € davon haben wir bereits zusammen. Allerdings hoffen wir trotz allem noch ein wenig auf eure Hilfe! Vielen Dank an euch alle! Gott vergelts euch. Wir halten euch auch da auf dem Laufenden.

22. Juni 2007
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.                                       Psalm 23,1-3

Hallo, ihr lieben Freunde
und Mitbeter,




Heute sieht es erheblich anders aus als gestern. Offenbar treten nun die eigentlichen Nebenwirkungen der letzten hochdosierten Chemo zutage. Gestern und  in der letzten Nacht ging es Puschel immer ein wenig schlechter. Sie hat Magenkrämpfe bekommen und in der Nacht auch wieder gebrochen. Heute morgen war sie wieder so schwache, dass wir die Portnadel wieder legen lassen mussten. Allerdings ist es im Gegensatz zum letzten Mal jetzt viel besser, weil wir rechtzeitig dagegen etwas tun können und sie nicht erst in solch einen körperlichen Tiefstzustand kommen muss wie beim letzten Mal (ihr erinnert euch vielleicht - vor ca. 4 Wochen). So wird sie, wenn es sich nicht bessert und sie wieder essen kann, bereits morgen über den Port ernährt werden. Wasser bekommt sie heute schon über den Port, sodass  sie genug Flüssigkeit bekommt und auch die Chemie weiter herausgespült wird. So hoffen wir doch, dass wir ihren Zustand stabil halten können und Puschel sich doch ein wenig erholen kann, bevor es in 10 Tagen mit der nächsten Chemo weitergeht. Vielen Dank, dass ihr weiter für sie betet und an sie denkt. Wir halten euch auf dem Laufenden! Wie gut, dass wir sie in den guten Händen unseres Vaters im Himmel wissen können!

21. Juni 2007
Gestern war Puschel ein Stück am Schneidezahn abgebrochen, der ihr eigentlich schon einmal in El Salvador bei einem Unfall abhanden gekommen war. Das Problem war, dass die Bruchstelle sehr scharfkantig war und so die Verletzungs- und damit Infektionsgefahr zu hoch.
So haben wir heute einen befreundeten Zahnarzt in unserer nahegelegenen Stadt Teterow angerufen und konnten dann sofort und ohne Wartezeit (denn das ist für Puschel natürlich ein Problem - so lange zu sitzen) behandelt werden. Vielen Dank an Norbert Erben und seine Crew, dass alles so schnell und nett abging. Es ist ein Geschenk Gottes, dass ER immer wieder Menschen bereit macht, so zu helfen, wie Puschel es wirklich gerade braucht. Die schöne neue “Schneidezahnfront” zeigen wir euch dann auf den nächsten “Lächelfotos”... Bei der Behandlung wurde auch deutlich, dass der Kollege in El Salvador sehr gut gearbeitet und ein Lob des deutschen Kollegen offensichtlich verdient hat...!
Vielen Dank immer wieder für alles Beten und Nachfragen, Mailen und alle Zeichen eurer Liebe.
Wir halten euch weiter auf dem Laufenden, wenn wir vielleicht den Abstand in diesen Tagen etwas vergößern, da im Moment nicht viel Neues zu berichten ist. Schaut einfach alle zwei Tage rein und betet doch bitte einfach weiter . Gott segne euch alle!

 

20. Juni 2007
...,wie ich sehnlich warte und hoffe, daß ich in keinem Stück zuschanden werde, sondern daß frei und offen, wie allezeit so auch jetzt, Christus verherrlicht werde an meinem Leibe, es sei durch Leben oder durch Tod. Phil 1,20

Es ist schön, zu sehen, wie Puschel ihre Tage zu Hause genießen kann. Heute ging sie einfach so ins Dorf zu unseren Plassis, um die gute Luft zu genießen und ein wenig davon in ihre Lungen zu holen. Außerdem ist es wichtig, dass sie ihre Muskeln nicht völlig verkommen läßt... Heute hat sie noch ihr Fahrrad als Stütze benutzt. Vielleicht, wenn es ihre Schmerzen im rechten Bein zulassen, wird sie es bald als richtiges Fahrrad benutzen können.
Das alles ist allerdings lediglich ein kleines Aufhalten der Probleme, die abzusehen wären, wenn sie erst operiert werden muss.
Deshalb beten wir doch sehr, dass Gott es wirklich verhindert, dass sie operiert werden muss. Er kann eingreifen und sich auch hier als der Schöpfer erweisen und ihren Knochen in Ordnung bringen. Logisch, dass wir euch alle darüber auf dem Laufenden halten. Etliche von euch, die für Puschel beten sind durch den Artikel in Idea Spektrum dazu gekommen und kennen sie gar nicht wirklich. Schön, wenn ihr dennoch weiter für sie beten könnt und wollt. Gott segne euch in unserer großen “himmlich-irdischen Gottesfamilie. Besonders beten wohl unsere Geschwister in El Salvador für Puschels Genesung, damit sie bald wieder dorthin kann. Doch Puschel weiss, dass es vor allem wichtig ist, dass Gottes Name geehrt wird, es sei durch Tod oder Leben, Krankheit oder Gesundheit. Darum sollten wir dafür in erster Linie beten. Danke!

 

18. Juni 2007
Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz! Psalm 18,2-3

Heute vormittag konnte Puschel recht zeitig und zügig entlassen werden. Als sie dann jedoch aus dem Krankenhaus zum Auto wollten und zwischendrin einen Abstecher zum Sozialdienst der Klinik machen wollten, wurde Puschel doch sehr deutlich bewusst, dass sie schwer krank ist. Sie wurde schnell kreidebleich und musste so schnell wie möglich wieder in die Waagerechte. Sie hat dann die ganze Autofahrt über geschlafen. Und das tat ihr gut, obwohl wir mindestens 1 Stunde im Stau standen. Aber nun geht es ihr zu Hause doch wieder ziemlich gut, und dafür sind wir sehr dankbar. So hoffen wir, das sie diese 14 Tage hier nun wirklich geniessen und sich echt erholen kann. Zu erwarten ist, dass ihr Immunsystem in die Knie geht. So darf sie sich von ihren Freunden, die sie besuchen halt nicht knuddeln lassen. Aber das lässt sich ja einrichten. Immer wieder danken wir euch für alle Gebete und alle Nachrichten!!! Jede Nachricht und jeder Zuspruch erfreuen ihr Herz. Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch!

 

17. Juni 2007
Aber meine Seele soll sich freuen des HERRN und fröhlich sein über seine Hilfe.                        Psalm 35,9
Hey Leute,
danke euch allen für euere Gebet und allen Zuspruch. Es ist  wirklich ein Geschenk, dass es Puschel immernoch so gut geht.Sie kann es selbst kaum fassen. Und so werden wir den Sonntag im Krankenzimmer wiederum dazu nutzen, gemeinsam an der deutschen Hompage für “My Fathers House” (der Kinderheimat in San Salvador) zu arbeiten. Morgen dürfen wir dann wohl schon am frühen Vormittag nach Hause. Und natürlich freut sich Puschel auf die “Ferien” in ihrer Heimat bei ihren Tieren und den vertrauten Menschen.

Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch! Betet ihr mit, dass Gott den Tomor “bearbeitet” und dass die unglaublich schwierige Operation ganz anders geplant werden kann? Wir werden sehen, was ER tun will! Sein Plan ist perfekt!

15. Juni 2007
Aber meine Seele soll sich freuen des HERRN und fröhlich sein über seine Hilfe.                            Psalm 35,9
Hey Leute, danke euch allen für euere Gebet und allen Zuspruch. Puschel geht es nun seit Beginn der Chemo ziemlich gut. Das ist umso erstaunlicher, als es vor 4 Wochen noch völlig anders aussah. Sie fühlt sich gut, hat nicht unter Übelkeit zu leiden und auch kaum Schmerzen. Und so werden wir den Sonntag im Krankenzimmer wiederum dazu nutzen, gemeinsam an der deutschen Hompage für “My Fathers House” (der Kinderheimat in San Salvador) zu arbeiten. Morgen dürfen wir dann wohl schon am frühen Vormittag nach Hause. Und natürlich freut sich Puschel auf die “Ferien” in ihrer Heimat bei ihren Tieren und den vertrauten Menschen.

Vielen Dank euch allen für alles! Gott segne euch! Betet ihr mit, dass Gott den Tomor “bearbeitet” und dass die unglaublich schwierige Operation ganz anders geplant werden kann? Wir werden sehen, was ER tun will! Sein Plan ist perfekt!

13. Juni 2007
Herr, mein Gott, du bist einzigartig! Du hast so viele Wunder getan, alles hast du sorgfältig geplant! Wollte ich das schildern und beschreiben - niemals käme ich zum Ende!                                                                                 Psalm 40,6

Puschel ist nun seit gestern wieder in der Klinik in Berlin. Und wieder ist sie in einem Zweibettzimmer, wo sie genügend Ruhe hat, um die “Gift-Medizin”-Chemie auf ihren Körper wirken zu lassen. Kein angenehmer Gedanke, aber notwendig... Wenn diese Chemo-Runde vorbei ist, hat Puschel ganze 2 Wochen Zeit, um sich zu erholen. Doch bis dahin kann es noch hart werden. Allerdings geht es heute noch sehr gut. Wenn ihr für sie betet, dann bittet Gott doch auch darum, dass ER ihr genug Kondition gibt, um diese Woche besser zu überstehen, als vor vier Wochen, als es ihr bei diesem Chemo-Durchgang sehr schlecht ging. Damals war sie am Ende völlig entkräftet und mußte zur “Erholung” nach ihrer Heimkehr in das Teterower Krankenhaus, wo sie mühsam “aufgepäppelt” wurde. Die Tage zu Hause sind für Puschel jedoch immer wieder ein wahrer Segen, weil sie hier einfach wirklich “tanken” kann.
Euch allen vielen vielen Dank für eure Gebete und eure Liebe!

Vorgestern erlebte Puschel noch eine Überraschung:  Familie Bruhn aus unserer Gemeinde, die einen Landmaschinenhandel und -service hat, feierte Samstag ihr 10jähriges. Dort haben sie eine Tombola veranstaltet mit vielen sehr schönen gesponserten Preisen. Der Erlös sollte für Puschel selbst und für ihr Glockenprojekt in El Salvador sein. Es kam ein richtig guter Betrag zusammen, den Klaus-Henning und seine beiden Töchter Judith und Rebekka Puschel vorgestern überreichten. Ohne es zu wissen, hatte wir uns am Samstag selbst eintschlossen, kurz zu dem Fest zu fahren (könnt ihr auf den Fotos oben sehen.
Vielen vielen Dank für dieses Idee und große Unterstützung!

11. Juni 2007
Herr, mein Gott, du bist einzigartig! Du hast so viele Wunder getan, alles hast du sorgfältig geplant! Wollte ich das schildern und beschreiben - niemals käme ich zum Ende!                                                                                 Psalm 40,6

Heute bekam Puschel eine superschöne Überraschung, die für sie ziemlich grosse Freude hat. Jetzt kann sie ein ganzes Stück mehr ihren Freunden und Geschwistern in El Salvador “nahe” sein. Denn dort trinkt man immer die kalten Getränke mit Eisstückchen darin. Jetzt ist es hier oft ähnlich war wie dort schon seit Monaten. Und so sind Eisstückchen ziemlich gut im Getränk!! Ihre Patentante und Patenonkel Liesel und Albrecht haben ihr zusammen mit allen Kindern der Familie (immerhin 8!!) und einem Freund, der einen Hausgerätehandel hat (Fiedelak) eine richtig gute Eiswürfelmaschine besorgt. Auf diesem Wege einen gaaaanz großen Dank!! Ihr seid spitze!! Und alle anderen laden wir ein, mal mit Puschel Eis-Würfel-Saft zu trinken...!
Morgen früh geht es wieder los nach Berlin in die harte Chemo vom Beginn. Wir hoffen sehr, dass sie mit allem irgendwie klarkommt, auch wieder mit den Verhältnissen dort in Berlin in der alten Klinik. Danke euch allen immer wieder für euer Gebet und alles, was ihr für Puschel/uns tut! Gott vergelt´s euch!

10. Juni 2007
 Die beste Nachricht des Tages: Puschel ist heute viel gelaufen, so viel wie noch nie in ihrer Krankheitszeit!!Es geht nach wie vor also recht gut!

9. Juni 2007
Halleluja! Preist den Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf!                           Psalm 106, 1

Könnt ihr euch vorstellen, wie es Puschel grad geht? Sie hat richtig Ruhe um sich, sie kann draussen sitzen (in der Sonne nur sehr kurz) und sich erholen. Puschel ist zurück aus dem Krankenhaus. Sie fühlt sich jetzt besser, als vor dem Aufenthalt in Berlin. Das ist neu! Halleluja, Preist den HErrn!
Sie muss zwar in der nächsten Woche wieder dorthin. Sie wird dann die erste, härtere Chemo wieder bekommen. Aber betet ihr mit, dass sie sich bis dahin genug erholen kann? Heute kommt ihre andere Freundin Eva aus Österreich, um mit ihr dann auch für einige Tage nach Berlin zu gehen.
Euch vielen Dank für all euer Gebet und eure Liebe und die Zeichen eurer Liebe!!
Gott segne euch alle, die ihr dabei bleibt, an Puschel zu denken und für sie zu beten. Für sie und auch für uns seid ihr die große Familie Gottes! Vielen Dank!

8. Juni 2007
Halleluja! Preist den Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf! Wer könnte seine mächtigen Taten alle aufzählen? Wer könnte ihn jemals genug loben? Glücklich sind alle, die sich an seine Ordnungen halten und immer das tun, was in Gottes Augen recht ist! Herr, denke auch an mich, wenn du deinem Volk hilfst; komm auch zu mir und rette mich! Lass mich mit eigenen Augen sehen, wie du deinem auserwählten Volk Gutes tust! Ich will mich gemeinsam mit ihnen freuen und froh sein, dass ich zu denen gehöre, die du zu deinem Eigentum gemacht hast. Psalm 106, 1-5

Nun sind wir fast fertig mit diesem 3. Teil der Chemo. Und Puschel geht es recht gut. Ihr könnt es auf dem Bild oben rechts sehen. Eva-Maria ist nach wie vor bei ihr. Und morgen werden sie, wohl um die Mittagszeit, nach Hause kommen können. Puschel kommt immer besser mit der Situation zurecht. Obwohl ihr ab und zu schlecht wird (die Überlkeit ist nicht mehr so oft und so stark), kann sie mehr und mehr eigene Dinge tun. Das ist ein Grund zur großer Dankbarkeit.

 

7. Juni 2007
Jetzt bin ich wieder zurück von Berlin. Dort hat Eva-Maria Puschels Freundin Myriam abgelöst, die in den Süden zurückgefahren ist und Puschels Schwester Esther mitgenommen hat. Esther konnte ihre Schwester für ein paar Tage besuchen und muss Samstag wieder am Bodenseehof arbeiten.
Puschel hat nun wesentlich mehr Kraft, selbst die Dinge zu bestimmen. Es ging ihr phasenweise auch jetzt nicht so gut, aber sie ist wesentlich aktiver geworden, sodass sie schneller aus einem Tief herauskommen konnte. Als wir heute in die Klinik kamen, saß sie mit Myriam, ihrer Freundin und Mirjam, ihrer Cousine, am Eingang auf dem Flur. Der Tropf stand auf dem Ständer neben ihr. Und es war gut, sie so dort zu sehen. Wenn sie auch recht schwach ist, läuft sie nun doch so gut sie kann, durch die Gegend. Danke fürs Danken und Weiterbeten!! Wir hoffen, dass sie Samstag früh fertig wird...!


Diesen Absatz lasse ich noch einmal drin heute:
Vielen Dank allen, die signalisiert haben, dass sie Puschels Glockenprojekt unterstützen und auch Tipps gegeben haben für den Transport!! Einige haben Puschel auch bereits Bargeld zukommen lassen. Wir werden euch über den Fortgang auf dem Laufenden halten! Das Konto für eine Überweisung haben wir jetzt auf der Glockenseite. Bitte mit Verwendungszweck “Glocke” überweisen. Danke an euch alle!!!
Vielen vielen Dank immer wieder für eure treue Unterstützung!
God bless you! Gott segne euch alle!

6. Juni 2007
Die Chemo ist wieder durch, Puschel ist relativ schwach, aber ganz gut drauf heute. Sie darf sogar noch immer zusammen mit ihrer Freundin in einem Einzelzimmer verweilen. Das ist natürlich für die Beiden ein sehr schöner Umstand.
Wenn alles gut geht, wird Puschel dann spätestens am Samstag abend wieder zu Hause sein. Und dann hoffen wir, dass sie wirklich Kraft genug sammeln kann für die nächste “Runde” in der kommenden Woche, die auf jeden Fall härter sein wird. Aber so nach und nach kann Puschel mit manchen Begleitumständen auch ein wenig besser umgehen. Das wird ihr auch da helfen. Was aber wirklich hilft, ist eure stetige Unterstützung im Gebet. Habt vielen Dank dafür
Solche strahlenden Fotos wie oben gibt es halt nur zu Hause...

5. Juni 2007
Nun ist Puschel wieder in Berlin, diesmal zur dritten Chemo. Es wird die vorletzte in diesem Zyklus sein. In der nächsten Woche steht noch die gleiche wie ganz am Anfang auf dem Plan... wer sich erinnert... Also, es wird noch recht spannend bleiben. Wir hoffen natürlich sehr, dass sie alles immer besser verträgt. Aber ob sich ein Körper je an solche Giftmischungen gewöhnen kann?? Und wir hoffen, dass dieses Gift nun auch wirklich die gewünschte Wirkung (und nicht nur die Nebenwirkungen) entfaltet. Ein Geschenk des himmlischen Vaters war für Puschel heute, dass sie zu Beginn in ein Einzelzimmer einziehen konnte. Betet einfach mit, dass sie in einem Zweibettzimmer und nicht in einem Dreibettzimmer endet. Aber so nach und nach bekommt sie etwas mehr Routine, auch mit solchen Situationen besser umgehen zu können. Wir konnten nun mehrfach schon mehr oder weniger lange Spaziergänge machen. Dies ist für ihre Muskulatur und gesamte Durchblutung wichtig.
Vielen Dank allen, die signalisiert haben, dass sie Puschels Glockenprojekt unterstützen und auch Tipps gegeben haben für den Transport!! Einige haben Puschel auch bereits Bargeld zukommen lassen. Wir werden euch über den Fortgang auf dem Laufenden halten! Das Konto für eine Überweisung haben wir jetzt auf der Glockenseite. Bitte mit Verwendungszweck “Glocke” überweisen. Danke an euch alle!!!
Vielen vielen Dank immer wieder für eure treue Unterstützung!
God bless you! Gott segne euch alle!

5. Juni 2007  05. Juni 2007 um 09:15 local time
Wir machen uns nun gleich auf den Weg nach Berlin zur dritten Chemo... Wenn ihr Puschel im Gebet begleitet, dass sie die Sache gut verträgt und Verhältnisse vorfindet, die erträglich sind, wäre das sehr schön. Vielen vielen Dank! Später mehr! Die letzte Nacht war nicht besonders gut. Doch jetzt gehts.

4. Juni 2007
Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Jesaja 6,3

 
Heute ging es Puschel wieder ziemlich gut. Sie konnte essen, sie konnte Witze machen, sie konnte sich über Besuch freuen. Und sie hat selbst bei ihrem Cousin Nathanael, der heute 18 geworden ist, einen kurzen Besuch gemacht.
Die Krönung aber war am Abend eine Überraschung, die ihr an ihrem Geburtstag schon zugesagt worden war: Sie bekam 2 ganz kleine süsse Katzen geschenkt. Immer wieder hatte sie Eva-Maria danach gefragt, und die hatte sie vertröstet... (denn sie wusste bereits davon). Heute kamen sie! Ein Foto soll euch natürlich davon einen Eindruck verschaffen.
Am liebsten ist sie an der frischen Luft und in der Natur. Doch das ist im Moment noch nur sehr begrenzt möglich.
Wir hoffen so sehr, dass sie morgen genug Ruhe hat und Kraft sammeln kann, um dann bereits wieder an die nächste Chemo denken zu können. Sie geniesst einfach die Zeit zu Hause. Doch wir müssen bereits an übermorgen denken...
Wenn ihr für Puschel betet, dann bitte dafür, dass sie mit innerer Ruhe und genug Energie in die nächsten Tage gehen kann. Denn nach der kommenden Woche wartet auf sie die wesentlich härtere Chemo. Und sie wird wiederum keine große Pause haben. Danke an euch alle für jedes Gebet und jedes Zeichen der Verbundenheit!!!! Gott segne euch alle!

2. Juni 2007
 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? 1. Mose 18,14

 
So, ihr Lieben, einige von euch haben kräftig mitgebetet. Damit die unter euch, die es nicht mitbekommen haben, dies nachvollziehen können - hier die “Zwischenmeldung”, die kam, weil Puschels Blutwerte zwischenzeitlich negativ angestiegen waren und es so aussah, als könnte sie nicht nach Hause kommen.

Und der Herr hat es geschenkt, dass die Blutwerte am Abend nun doch so in Ordnung waren, dass Puschel gehen konnte. Sie ist jetzt gerade auf dem Weg nach Hause. Sie kommt mit Myriam gemeinsam mit der “Ambulance”, dass heißt, wir müssen sie heute nicht selbst abholen (das tun wir gerade mit Puschels kleiner Schwester - Esther, die heute vom Bodenseehof nach Hause kommen kann, um ein paar Tage ihre Schwester zu sehen...).
So hoffen wir nun, dass Puschel sich in den nächsten Tagen (sie wird nun von Sonntag bis Dienstag früh hier sein können) ein wenig erholen kann, um dann wieder Kraft zu haben für den nächsten Schritt. Wir werden euch hier natürlich weiter informieren.
Wir danken euch so sehr für euer andauerndes Interesse und euer Gebet für Puschel. Sie wird es noch lange brauchen. Gott segne euch für diesen Dienst an ihr und an denen, denen sie jetzt und später ein Zeugnis für Gottes Grösse und Güte sein und werden soll.

2. Juni 2007    -  Zwischenmeldung
Hallo Leute,
könnt ihr einfach mal schnell eine Gebetsrunde einlegen für Puschel? Sie sollte in zwei Stunden entlassen werden. Doch nun kann das nichts werden, weil ihre Blutwerte zu schlecht sind. Und Puschel hat nicht mehr viel Kraft, dort in der Klinik zu bleiben. Betet doch einfach mit, dass die Werte besser werden! Danke euch sehr. Ich halt euch auf dem Laufenden!! Für Gott ist nichts unmöglich!!!

1. Juni 2007
Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? 1. Mose 18,14

Heute kam Puschel ein wenig in Probleme. Man hat versucht, ihr die Schmerzen, die sie beim Laufen hat, zu lindern, aber das ging voll daneben. Denn die höhere Dosis des Schmerzpflasters hat sie einfach nicht vertragen. Nun bleibt die Frage, ob es nur daran liegt oder doch an der Chemo - oder gar an den Verhältnissen in Berlin... Erinnert ihr euch an die Tage, als Puschel kaum ansprechbar war? Fast so war es heute auch. Früh waren auch “Onkel Lumpi” und seine Frau Nicole noch da, um sich zu verabschieden und dann Nicoles Geburtstag zu feiern. Myriam, Puschels Freundin war den ganzen Tag bei ihr und hat sich an die Tage erinnert, als sie mit Puschel im Krankenhaus in Teterow war...
Ob ihr einfach mitbetet, dass Puschel nicht erst wieder in die “ Brechzone” hineingerät, in der sie nichts mehr zu sich nehmen oder bei sich behalten kann?
Puschel konnte dort in Berlin mit einem Zweibettzimmer beginnen, wurde heute nun aber wieder in ein Drei- und zeitweise Vierbettzimmer gesteckt. Es herrschen dort in Berlin Verhältnisse, die Puschel die ganze Sache enorm erschweren. Sie hat jetzt schon Angst, bereits am Montag wieder dorthin zu sollen. Wir wollen drauf dringen, dass sie wenigstens zwei- drei Tage zu Hause sein kann, bevor die nächste Chemo beginnt. Es wäre schön, wenn ihr mit dafür betet, dass die Verhältnisse einfach etwas würdiger, ruhiger und freundlicher für sie werden. Oder dass wir eine Alternative für die Zeit der Chemo finden. Vielen vielen Dank! Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

31. Mai 2007
Ich flehte zum HErrn und schrie zu dir: “Was hast du davon, wenn ich jetzt sterbe? Kann ein Toter dir noch danken, kann er deine Treue noch rühmen? Herr, höre mich! Hab Erbarmen und hilf  mir!”          Psalm 30, 9-13
Du hast mein Klagelied in einen Freudentanz verwandelt. Du hast mir die Trauerkleider ausgezogen und mich mit einem Festgewand gekleidet. Nun kann ich dich mit meinen Liedern loben, nie will ich verschweigen, was du für mich getan hast. Immer und ewig will ich dir danken, mein Herr und mein Gott!

Es war immer noch nicht klar gestern, ob Puschel gleich mit der Chemo würde beginnen können. Sie sollte noch zu anderen Untersuchungen. Diese wurden schliesslich dann doch verschoben, sodass sie gestern beginnen konnte. Diese Chemo (MTX) ist insgesamt nur gut 4 Stunden gelaufen. Nun geht es im Anschluss darum, das Gift wieder aus dem Körper herauszubekommen. Das geschieht nun mithilfe von dauerhaften Spülungen, die alle über ihren “Port” laufen. Das heißt, dass ständig Spülflüssigkeit in den Körper läuft, die dann das Gift herausspülen soll. Damit ist Puschel nun den ganzen Tag “beschäftigt”. Sie hat dabei - so gut geht es ihr im Moment - Zeit, zum Lesen, zum Hören oder auch mal ein Video anzuschauen. In der Nacht hatte sie eine zeitlang heftige Bauchschmerzen, die dann am Morgen aber wieder so gut wie weg waren.
Nun hoffen wir, dass sie möglichst morgen schon wieder nach Hause kann. Das wäre deshalb gut, weil sie am Montag schon wieder nach Berlin muss.

30. Mai 2007
Gestern nun mußte Puschel zur zweiten Chemo nach Berlin. Dort wird sie nun bis Freitag oder Samstag bleiben müssen. Sie kann dann wieder für ein paar Tage zu Hause sein und hat in der nächsten Woche das gleiche Programm. An den Fotos könnt ihr sehen, dass es ihr im Moment recht gut geht, was wir für die nächsten Wochen so hoffen.Puschel konnte am letzten Sonntag ihren 24. Geburtstag feiern. Sie hatte an diesem Tag ihren Onkel “Lumpi” mit seiner Nicole und ihre Paten aus dem Vogtland Tante Liesel und Onkel Albrecht zu Besuch. In den letzten Tagen war es für sie kein Problem der Kondition, Besuch zu haben. Ihre Schmerzen sind im Moment nicht das Thema. Im Liegen hat sie keine Probleme, obwohl sie “nur” ein Schmerzpflaster auf der Schulter hat (trotzdem nicht gerade gering dosiert, aber im Vergleich zu der Zeit vor drei Wochen sehr wenig). Euch allen schon mal hier vielen vielen Dank für alle Briefe und Geschenke und alle Zeichen eurer Liebe!!

24. Mai 2007
Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit. Epheser 3,20f

Von heute gibt es hier nicht so viel zu berichten. Aber immerhin zwei Dinge:
1. Puschel geht es gut. Sie ist schwach (und wer sie kennt, weiss, dass es für sie nicht so leicht ist, einfach schwach sein zu müssen und zu dürfen...), aber ihr geht es gut.
2. Sie hat sich heute von ihren Haaren nun für die nächsten Monate verabschiedet. Und sie trägt ihre neue “Frisur” mit einer Würde, die ihrem tiefen Verwurzelt-Sein in dem Vertrauen und der Liebe zu Jesus entspricht. Es ist sicher für ein Mädchen besonders schwer, sich von der äusseren Pracht so zu verabschieden, besonders, wenn man vorher lange Haare getragen hat. Bei allem ist bisher die Freude und der Friede weder aus ihrem Herzen noch aus ihrem Gesicht gewichen. Und das hat auch sehr viel mit eurer Liebe und euren Gebeten zu tun!! Gott segne euch!

23. Mai 2007
Einigen hat dieses Foto mit Puschels “stylischer” neuer Haarfrisur so gefallen, dass es nun noch einmal zu sehen sein soll. Mittlerweile sind die Haare fast völlig ausgerottet von ihrem Haupt... Wir haben heute einen Staubsauger genommen, um sie “ein wenig los zu werden”... Aber es ist schön, dass Puschel damit so locker umgeht und wir uns auf die “neue Generation” freuen können. Allerdings kann das noch lange dauern. Denn für die nächsten Wochen soll ja die Chemie “ihr Wort sprechen”. Wie gut, dass wir wissen dürfen, dass unser Vater im Himmel das letzte und immer viel wichtigere Wort zu sprechen hat!
Puschel geht es nach wie vor gut. Sie hat Hunger und Appetit, und wir hoffen, dass sie auch ein wenig zunehmen kann, damit sie später wieder etwas zuzusetzen hat.
Vielen Dank euch immer wieder für alle Gebete und alle eMails und Gästebucheinträge. Das gibt Puschel und uns so viel Unterstützung und Ermutigung, wie wir es nie für möglich gehalten hätten. Danke Gott für die große Familie!! Und wir wollen an alle die denken, die sehr viel einsamer mit ihrer Krankheit umgehen müssen!! Gott segne sie und euch alle!!

 

22. Mai 2007
Ich bin mit Christus gekreuzigt.
Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben. Galater 2,19b.20

Heute konnte Puschel mal so richtig baden. Der Port ist erneuert worden, sodass sie nun etwas freier ist. Allerdings hat das Baden ihren Kreislauf dann doch etwas angeregt, erregt oder auch mitgenommen… Danach brauchte sie eine längere Auszeit. Allerdings geht es ihr nun am Abend doch wieder recht gut. Wenn das Foto auch den Eindruck vermittelt, sie würde vielleicht den ganzen Tag im Garten herumlaufen und ihre Esel streicheln, so ist doch die Realität so, dass sie normal den Tag nur im Bett verbringt. Der kleine „Ausreißer“ zu den Eseln war zwar sehr schön, aber eben nur einmalig. Allerdings genießt sie das offene Fenster und die Vögel und die schöne Luft draußen.

 

21. Mai 2007
Jetzt haben wir gerade die neusten Blutwerte von Puschel bekommen und die sind super gut. Unser Hausarzt ist fast aus dem Zimmer gehüpft... weil er sich so über Puschels guten Zustand freut!
Wir dürfen wirklich sehr dankbar sein, dass es ihr momentan so gut geht. Heute war Puschel zum ersten Mal draussen bei ihren Tieren. Da nehmen dann zwar ihre Schmerzen wieder zu und sie merkt, wie schwach die Kraft in den Beinen ist. Aber es ist so schön ruhig, und Puschel kann sich an allem freuen. Und das ist gut, um Kraft für die nächsten Schritte zu sammeln.
Am Dienstag nach Pfingsten also soll sie wieder in die Klinik nach Berlin. Dort bekommt sie eine vergleichsweise harmlose Chemoeinheit. So hat sie jetzt ersteinmal noch eine Woche Zeit und dann mit zwei gleichen Chemoeinheiten wohl zwei weitere Wochen, bevor sie dieselbe Chemo bekommt wie am Anfang. Dafür gilt es nun schon Kraft zu sammeln. Aber erstens ist es gut, einen Schritt nach dem anderen zu machen und zweitens weiß sie soooo viele Freunde und vor allem Beter hinter sich. Und vor allem weiss sie mehr als je zuvor, dass sie einen Vater im Himmel hat, der zu ihr steht und sie trägt, wenn getragen werden muss.
Vielen Dank euch allen immer wieder!!!!

20. Mai 2007
Heute bekam Puschel das Resultat des letzten Blutbildes. Die weißen Blutkörperchen haben sich offensichtlich etwas „erholt“. Wofür Puschel auch sehr dankbar ist, ist, dass sie von den ursprünglichen Schmerzen seit einigen Tagen nicht so viel merkt. Ihre Dosis mit Schmerzmedikamenten ist deutlich geringer geworden, und trotzdem hat sie kaum Schmerzen. Dafür dürfen wir Gott danken. Unser Gebet ist, dass Gott sein Werk (ob durch Chemo oder „nur“ durch sein Schöpferwort) gründlich tut, bevor die OP kommen muss.

Doch nun könnt ihr hier Puschels eigenen „Abschnitts – Letter“ lesen. Klickt einfach auf diesen Link!
Gott segne euch alle und vergelte euch eure Liebe, Zeit und Gebet auf seine Weise!

 

19. Mai 2007
Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Groschen? Dennoch ist vor Gott nicht einer von ihnen vergessen. Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm Lukas 12,6-7

Puschel bekam heute diesen Vers per eMail von einer Freundin geschickt.
Da meinte Puschel spontan (und wie sie nun mal ist und mit all dem umgeht...:-)): “Na, da wird ER ja bald nicht mehr so viel zu zählen haben”... Das Foto oben wird wohl für längere Zeit so nicht mehr von ihr zu machen sein, denn die Haare, die nun büschelweise ihren Kopf verlassen, sind nur von ihrem himmlischen Vater zu zählen (wir schaffen es nicht!). Doch Puschel kann damit gut umgehen - wir auch. Sie wird bald nicht mehr so schön und gesund aussehen wie auf dem Foto, sondern eher krank. Aber in Wahrheit ist ihr Blutbild nun schon länger so  schlecht, dass die Ärzte in normalen Kliniken dadurch schnell in Panik geraten (so haben wir es in Güstrow drastisch erlebt).
Wie gut zu wissen, dass unser Vater im Himmel nicht nur die Haare auf dem Kopf, sondern auch die weißen Blutkörperchen im Blick hat!! Da haben wir doch mindestens eine Sorge weniger!
Heute haben wir die Planung für die nächsten Schritte in der Chemotherapie bekommen und mit den Ärzten besprochen. Dabei ist auch dem Ärzteteam in Berlin sehr wichtig, dass Puschel sich gut erholt in heimischer Umgebung. Das bedeutet auch, dass die Ärzte den Zeitplan der Chemo ein wenig verändert haben, sodass Puschel an ihrem Geburtstag (Pfingstsonntag, 27. Mai) zu Hause sein kann. Sie soll nun also am Dienstag nach Pfingsten zum zweiten Mal in Berlin “antreten”.
Dann soll sie dort bis zum Ende der Woche sein und dann nach Hause kommen. Wir hoffen so sehr, dass sie das besser “wegstecken” kann, als im ersten (erwartetermaßen viel härteren) Durchgang. Danke, dass ihr weiter so an sie denkt und vor allem für sie betet!! Gott segne euch alle!!

18. Mai 2007
Dieses Bild links zeigt sehr gut, wie es Puschel momentan geht. Wir sind so froh und dankbar, dass Puschel stabil zunimmt an Kraft und Möglichkeiten, Dinge zu tun, die in den letzten Zeiten unmöglich waren. So kann sie jetzt alles das wahrnehmen, was Ihr alle ihr zukommen lasst an Liebe und Freundlichkeit und Unterstützung. Das ist wirklich unheimlich wertvoll!!!
Sie wird in den nächsten Tagen sicher alles lesen und ansehen können, was Ihr geschrieben habt. Und sie wird sicher auch wieder etwas schreiben, jedenfalls, wenn es so bleibt.
Morgen werden wir wahrscheinlich von dem Ärzteteam in Berlin erfahren, wann und wie es in der nächsten Woche weitergehen soll. Und Puschel ist inzwischen wieder zuversichtlich, dass das mit der nächsten Chemo gehen wird... Wir werden euch informieren!!
Habt sooo viel Dank für alles. Einige haben sogar gleich geschrieben, dass sie Puschels “Glockenprojekt für MFH” unterstützen wollen. It´s so great!!
Gott segne euch alle!

 

17. Mai 2007
Und nun geht nach Hause, esst und trinkt! Bereitet euch ein Festmahl zu und feiert! Lasst den Mut
nicht sinken, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke (gibt euch Kraft)! Nehemia 8,10


Diesen Vers schrieb ein Freund gestern an Puschel. Eigentlich nur den letzten Teil. Aber der Vers passt von Anfang an auf Puschels Situation gestern und heute. Gestern abend kam sie wieder nach Hause. Wir haben ein wenig “gefeiert”, konnten essen und trinken. Heute vormittag musste sie sich noch 2x übergeben, was uns nicht gerade zu Freudensprüngen hinriss. Aber am Nachmittag ging es besser und besser, sodass sie am Abend stabil war, wenn auch noch nicht wirklich stark. Sie bekommt auch jetzt noch einen Tropf mit Wasser...
Manches Mal in den letzten Tagen haben wir über die Stärke gesprochen, von der Puschel meinte: weit ist es man nicht her damit bei mir. Daraufhin versuchte ich ihr deutlich zu machen, dass das im Moment zwar auf ihren Körper zutrifft, aber nicht auf ihren Geist, nicht auf ihr ganzes Leben und schon gar nicht auf ihre Beziehung zu Gott.
Es ist schön zu sehen, wie sehr die Freude am Herrn ihre Stärke ist. Danke für eure Unterstützung dabei durch eure Gebete und Briefe usw.!!!

Puschel konnte heute mit Gary Powell in El Salvador telefonieren. Gary ist der Initiator und Leiter von “My Fathers House”. Er fragte sie, was sie sich wünschen würde für die neue Kapelle auf dem Farmgelände am Rande von San Salvador, das für die Kinder die neue Heimat werden soll. Diese Kapelle soll das erste Haus auf dem höchsten Platz dort sein. Puschel sagte, sie würde sich wünschen, dass sie eine kleine Glocke hätte. Nun ist Puschels Wunsch, in Deutschland eine kleine Glocke giessen und mit einem Bibelvers versehen zu lassen.
Was meint ihr, wäre das etwas, wobei viele von euch mithelfen könnten?? Vielleicht wäre das ein schönes Signal dorthin, wo auch weiterhin Puschels Herz schlägt!? Wer möchte, kann sich ja mal dazu äußern..

16. Mai 2007
Ich will mich auch weiterhin freuen, weil ihr für mich betet und der Heilige Geist mir beisteht, vertraue ich darauf, dass hier alles für mich zum Besten ausgehen wird. Phil 1,19

Gibt es etwas Besseres? Ihr habt vielleicht die “Meldung zwischendurch” gelesen. Es sah gestern noch ziemlich verwirrend aus. Puschel kam mit Schüttelkrämpfen in die Neurologie des KH Güstrow, mit Notarztwagen und Blaulicht mitten in der Nacht. Gerade wollte ich die “Nachtwache” in ihrem Zimmer antreten. Da mußten wir plötzlich das Zimmer räumen und umziehen. In Güstrow ist sie noch einmal neurologisch gecheckt worden (MRT vom Kopf u.a.). Es ist alles in Ordnung!! Die Zuckungen und Krämpfe kamen von den vielen verschiedenen Medikamenten, die sie in der letzten Zeit bekommen mußte. Das Blutbild ist erwartungsgemäß nicht gut. Die weißen Blutkörperchen sind stark am “Schrumpfen”. Darum bekamen die Güstrower ziemliche Panik. Sie wollten Puschel da behalten und Spritzen zum Aufbau der weißen Blutkörperchen geben. Wir saßen am Bett und beteten, dass Puschel nicht dableiben müßte. Und in Rückkopplung mit den Spezialisten in Berlin kam dann das OK.
Puschel ist nun zu Hause und schläft. Seit gestern behält der Magen alles drin. Heute abend hat sie schon ein Salami-Baguette gegessen! Wer hätte das gestern früh gedacht. Danke, Herr, für diese Freude! Nun hat sie Zeit zum Erholen bis Mitte nächster Woche, wo es zur zweiten Chemo-Etappe (mit deutlich einfacher verträglichem Medikament) gehen soll.

16. Mai 2007 - Aktuelle Meldung zwischendurch
Hallo, liebe Freunde, hier nur für den Fall, dass ihr heute hier drauf schaut ---
Gestern abend bekam Puschel ziemliche Verkrampfungen und Zuckungen in beiden Armen! In der Nacht wurde sie ziemlich dramatisch mit Blaulicht in ein anderes Krankenhaus verlegt, weil die Ärztin in Teterow zu unsicher war und nicht versäumen wollte. Mehr weiß ich auch noch nicht. Ich bin zwar in der Nacht mit nach Güstrow gefahren, werde jetz aber gleich wieder dorthin fahren. Es muss nichts Schlimmes sein. Aber es ist auch noch nichts klar. Ich halte euch hier gern auf dem Laufenden...
Danke für euer Gebet!!!

15. Mai 2007
Dieser Vers stand für Puschel und mich heute früh im Mittelpunkt der Andacht. Wenn nur Christus verkündigt wird... - das ist das Hauptanliegen des Paulus. So freut sich Puschel am meisten, wenn von euch Zeichen der Zuversicht kommen, mehr ihrem/unserem Vater im Himmel zu vertrauen als früher.
Und wir dürfen dies Stück für Stück nun auch sehen, wie Gott sie körperlich aufrichtet. Und das macht nun doch Freude, auch wenn es immer nur kleine Fortschritte sind.
Heute hat sie zum zweiten Mal so superleichtes Knäcke (leicht & cross Scheiben) gegessen und nicht erbrochen! Mit ihrem alten Schalk im Nacken fragte sie mich prompt nach einem “Salami-Baguette von Lidl”... Aber es gibt im Leben halt Dinge, die ein Vater seinem Kind versagen muss...
Zum Freuen ist auch, dass sie nun seit ein paar Tagen schon fast völlig schmerzfrei ist, sodass offensichtlich der Druck des Tumors auf den Ischiasverv nachgelassen hat.

Immer wieder kann ich nur allen danken, die Puschel eine eMail schicken oder einen Eintrag ins Gästebuch schreiben!!! Leider kann sie darauf nicht  oder erst sehr viel später antworten. Es ist ein Geschenk ihres Vaters im Himmel, sie (und uns!) in eine so grosse “himmlische” Familie auf Erden hineingestellt zu haben!

14. Mai 2007
Gott sei Dank! ist Puschel heute wieder ein kleines Stück (nur wenig, aber doch merklich) kräftiger als gestern.
Dieser erste Satz kann so stehen bleiben!! Und das ist ein Geschenk. Denn sie war wirklich in einem richtigen Kollaps-Tal. Sie hat jetzt drei Tage lang genügend Wasser und Ernährung über den Tropf bekommen, sodass es immer ein Stück besser geworden ist.
Heute gab es eine kleine positive Wendung:
Die 5 Speziallabore, die solche Befunde in Deutschland analysieren können, haben sich nun (erst) endgültig auf eine Schlussversion des Befundes geeinigt: Puschel hat kein Chondrosarkom! Es ist ein Osteosarkom!! Das bedeutet, dass dieser Knochenkrebs (eben nicht Knorpelkrebs) ein ganzes Stück besser auf die Chemotherapie reagieren wird, als bisher angenommen! Das ist zu aller Besserung im Befinden von Puschel ein Grund, Gott zu danken und auf bessere Chancen zu hoffen. Der Befund bleibt, aber die Chancen steigen ein wenig (menschlich/medizinisch gesehen - das ist keine göttliche Denk-Kategorie, das wissen wir ja!!)!
Ich fahre jetzt wieder in die Klinik, um in dieser Nacht  wiederum bei Puschel zu sein. Eva-Maria kommt jetzt von dort.! Euch allen einen herzlichen Dank für alles Mittragen und alle Zeichen eurer Liebe!!!!!

13. Mai 2007
Gott sei Dank! ist Puschel heute wieder ein kleines Stück (nur wenig, aber doch merklich) kräftiger als gestern. Heute kam ich nach dem 2. Gottesdienst zu ihr (ihre Freundin hatte bei ihr die Nacht und den Vormittag zugebracht) und durfte in ihre wachen grossen Augen sehen. Alle Bewegungen waren wesentlich lebendiger als vorher.
Es ist schön, wenn man plötzlich lernt, für “Kleinigkeiten” dankbar zu sein.
Den Nachmittag über war nun Eva-Maria bei ihr, ich werde sie für die Nacht ablösen.
Man kann sich bereits wieder phasenweise mit Puschel über bestimmte Themen unterhalten. Dabei verblüfft sie mich immer wieder aufs Neue. Sie hatte sehr kurz Besuch von einer Freundin, die in einem Kinderheim in Deutschland arbeitet und ihr von einem Mädchen ohne Vater erzählt hatte.
Als ich kurz darauf wieder zu Puschel hereinkam, hatte sie Tränen in den Augen und sagte mir sehr leise: “Papa, wir müssen für diese Kinder beten, dass sie den Vater im Himmel kennenlernen.”
Der obige Vers war heute Teil des Predigttextes im Gottesdienst....
Euch allen einen herzlichen Dank für alles Mittragen und alle Zeichen eurer Liebe!!!!!

13. Mai 2007
Heute war Puschel ein ganzes Stück ruhiger als gestern. Sie ist zwar noch immer nicht wirklich ganz ruhig. Der Brechreiz kommt immer noch mal durch. Aber es ist alles entspannter als vorher. Heute bekam Puschel den ganzen Tag über künstliche Ernährung über den Tropf, was sie offensichtlich gestärkt hat. Denn am Abend, als ich nach meiner Trauung dort sein konnte, hat sie mich mit grossen und aktiven Augen anschauen können - ein schönes Gefühl nach so vielen Tagen mit geschlossenen Augen. So ist unsere Hoffnung, dass die Nahrung, die sie über drei Tage nicht zu sich genommen hat, ihr wieder neue Kräfte gibt. Vielleicht wird sie auch dadurch immer ruhiger und und stärker. Am meisten belastet sie im Moment die Kraftlosigkeit.
Als ich sie fragte, was ich euch denn schreiben solle auf diese Seite, sagte sie: “...dass ich wieder stärker werde und geduldig sein kann.”
Als ich ihr meine Gedanken zur Predigt für morgen sagte (Sonntag Rogate, Text Matth 6,7-13) sagte sie nach einer guten Pause: “Papa, vergiss aber das Danken nicht”
Ich darf lernen von meiner Tochter. Auch das ist ein Grund zum Danken. Und auch EUCH DANKEN WIR SEHR FÜR ALLE EURE UNTERSTÜTZUNG!!

 

12. Mai 2007
Mal ganz schnell und ganz aktuell. Ich bin grad von Puschel im Krankenhaus in Teterow zurück. Konnte dort völlig ungestört und ruhig am PC arbeiten und mit ihr Bibel lesen und mit ihr und für sie beten, solange ich wollte. Sie ist dort sehr gut untergebracht (Doppelzimmer, in dem das 2. Bett bewußt frei gelassen wird) und sehr rücksichtsvoll behandelt. Sie ist jetzt bedeutend ruhiger geworden. Einmal mußte sie noch würgen und brechen, zuletzt nicht mehr. Jede Stunde ist da ein Gewinn. Nun hoffe ich, dass sie gut schlafen kann und morgen mit neuer Kraft in den Tag geht. Eva-Maria wird morgen früh hinfahren. Ich habe eine Hochzeit. Nachmittags will ich auch wieder dort sein.
Wir danken Gott für die Menschen, die ihr dort Gutes tun und segnen sie in seinem Namen.

11. Mai 2007
Nun haben wir Puschel zwar zu Hause gehabt, aber nur für ein paar quälende Stunden, weil sie so sehr von Brechreiz und Übelkeit geplagt wird, dass es für sie nicht zum Aushalten und für uns nicht zum Mitansehen war. Seit heute früh ist sie in Teterow und bekommt einen Tropf mit Medikamenten dagegen. So hoffen wir sehr, dass wir sie zum Wochenende wieder zu Hause haben können. Wir werden sie nachher dort besuchen. Es war trotz allem schön, sie hier zu haben und sie in ihrer Umgebung zu wissen. Nun hoffen wir sehr, dass sie die 14 Tage vor der nächsten Chemo wirklich hier wird sein können.

10. Mai 2007
Der Herr wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Ps 91,4

Nach einem echt schweren Tag und einer (nur für mich - Daddy) wirklich turbulenten Nacht ist Puschel nun auf dem Weg nach Hause.
Dafür sind wir sehr dankbar. Wir hoffen und beten, dass sie sich möglichst rasch von dem Gift erholt, das nun in ihrem Körper ein ambivalentes Werk tun soll...
Gott hat es in seiner Hand, wir müssen es nicht einmal mehr hineinlegen. Für IHN sind “Wunder” ein normales himmlisches Werk. Wenn Puschel IHM weiter vertrauen kann, ist auch das ein Wunder und ein GEschenk. Wir können Gott alles zutrauen. Für IHN ist kein Ding unmöglich (Matth 19,26)

 

9. Mai 2007
Heute ist es viel mühsamer und schwieriger als gedacht. Puschel wird nicht, wie erwartet, sehr schnell nach der Chemo ruhiger und entspannter. Es krampft sich alles im Magen zusammen, sie bekommt nach wie vor die Übelkeit zu spüren, kann nicht essen, ist sehr müde. Wir fürchten bereits, sie morgen noch nicht nach Hause holen zu können. Doch wichtiger ist ja ihr Befinden. Darum beten wir nun darum, dass sie einfach entspannter wird. Gerade jetzt am Abend bekommt sie Schüttelfrost, sodass die Ärzte eingreifen müssen. Danach ist es ruhiger geworden. Und von unserem Hern wird es uns in Ps 127,2 gesagt, dass ER es den Seinen im Schlaf gibt. Ich will IHN beim Wort nehmen und IHN für Puschel daran erinnern. Danke euch allen für eure Unterstützung!!!

 

7. Mai 2007
Schön, wenn ihr nicht nachlasst zu beten und Puschel mit euren Gstebucheinträgen oder eMails zu unterstützen.
Jeder Eintrag und jede Mail ermutigt Puschel und auch uns, weil das die Verbundenheit zeigt und die Unterstützung im Gebet sichtbar werden läßt. Deshalb euch allen vielen vielen Dank dafür! Es ist ein großes Geschenk für Puschel und uns!
Der dritte Chemodurchlauf mit einem anderen Medikament wird heute nachmittag zu Ende gehen. Danach geht es noch ans “Durchspülen” - und ans Erholen. Puschel soll nun 2 Wochen Zeit haben, die Chemie wirken zu lassen. Dabei kommt es jetzt medizinisch und menschlich gesehen darauf an, dass die Chemie die rasante Vermehrung der (Krebs-) zellen stoppt. Dass dabei auch alle andere Zellvermehrung im Körper gestoppt wird, muss ja in Kauf genommen werden und zeigt sich dann erst so nach und nach.
Jetzt ist es so, dass es Puschel meist vormittags nicht gut geht, aber nachmittags dann deutlich besser.

 

4. Mai 2007
jetzt beginnt für Puschel die Zeit, in der Vieles in ihrem Feeling einfach schlechter werden wird. Schön, wenn ihr nicht nachlasst zu beten und sie mit euren Gästebucheinträgen oder eMails zu unterstützen. Vielen vielen Dank dafür! Es ist unglaublich, wie sehr sie das stärkt. Und ich in sicher, dass dies als Segen zu euch selbst zurückkommt. Wir lernen alle gemeinsam, was es heisst, Gott wirklich zu vertrauen. Und nicht nur, dass ER uns das schenkt, was wir von IHM erbitten, sondern das tut, von dem ER weiss, was gut ist für uns und was seine Ehre gross macht.
Puschel hat ihre erste Etappe Chemo durch und hat recht heftig allergisch dagegen reagiert, sodass sie jetzt Antiallergika beigemischt bekommt. Hoffen wir, dass sie alles das gut verträgt. Und noch mehr, dass die Chemo anschlägt. Gott hat es in seiner guten Hand! Was wäre besser??

4. Mai 2007
Hallo, ihr lieben Freunde
und Mitbeter,
gestern haben wir Puschel nun in
das Krankenhaus gebracht, damit
sie dort ihre erste “Mahlzeit” in Sachen Chemie bekommt... Sie hatte mehrere Tests und Untersuchungen und Gespräche mit den Ärzten. Heute nun bekam sie den “Port” unter die Haut (unterhalb der rechten Schulter) gelegt, sodass sie darüber nun die Chemo bekommt. Das war nunr eine kleine Operation, bei der sie örtlich betäubt wurde. Ihr tägliches Hin und Her mit der Überlkeit im Zusammenhang mit den Schmerzmedikamenten ist noch immer vorhanden. Das war auch nach der OP so.
Dann aber ging es heute Nachmittag mit der Chemo los. Jetzt läuft die nächsten 24 Stunden die (hoffentlich Wirkung erzielende) Flüssigkeit durch ihren Körper. Wenn ihr für das Wunder betet, dass es Wirkung erzielt, ist das klasse. Denn ein Wunder wäre das, weil es nur geringe Chancen dafür gibt (ca.30&%). Danke euch allen für alle eure Gebete und eMails und Einträge in ihr Gästebuch und sonstigen Rückmeldungen. Puschel ist so ruhig und vertraut so fest auf Gott, dass allein das ein Wunder ist!

2. Mai 2007
Unsere lieben Freunde,
Puschel ist nun heute noch zu Hause in Bülow und genießt ihre schöne Heimat. Heute gab es sogar neue Lämmer, die für Puschel zum Pfarrgelände in Bülow einfach dazugehören. Die wird sie dann in den Pausen der Chemo immer wiedersehen. Wir sind so dankber für alle Gebete und auch alle Rückmeldungen per eMail oder auch (jetzt neu möglich) in ihrem Gästebuch. Hier ist Puschels eigener Sonderbericht!!
Puschels Onkel (Arzt in der Schweiz) war bis gestern hier und konnte beim Gespräch mit den Ärzten in Berlin schon dabei sein und auch uns viele Erläuterungen geben. Schön, wenn ihr alle mit “dranbleibt”, wir werden euch hier stets weiter auf dem Laufenden halten. Denn schließlich soll hier auch von Gottes Wirken immer wieder berichtet werden. Ein Punkt, an dem dies deutlich sichtbar ist, ist, dass Puschel gleich zu Beginn von Dr. Deymann aus Plau direkt nach Berlin geschickt worden ist, der einzigen Klinik in Deutschland, die diese Art Krebs adäquat behandeln und operieren kann!

1. Mai 2007
Unsere lieben Freunde,
nun ist das Ergebnis der Gewebeanalyse da. Doch es ist alles schlimmer als erwartet und befürchtet. Puschel hat nun ein Chondrosarkom im 3. Stadium, was  bedeutet, dass es fast das schlechteste ist, was kommen könnte. Der Beckenknochen ist zur Hälfte extrem betroffen. Es wird eine extrem schwierige Operation auf sie zukommen. Davor aber soll eine Chemotherapie (bei diesem Krebs schlägt dies statistisch nur zu 30% an) helfen und möglichst bewirken, dass nicht doch irgendwo anders Krebszellen wachsen können.
Heute und morgen ist sie zu Hause, Donnerstag früh muss sie wiederum nach Berlin. Wenn ihr noch könnt und wollt, dann betet bitte, dass sie die 2 Tage hier genießen und dann auf die Chemo und ihre Folgeerscheinungen mit möglichst viel von Gott geschenkter Ruhe zugehen kann. Und da wir unseren Herrn kennen, wissen wir auch, dass ER sie heilen kann. Betet einfach dafür, dass ER sich verherrlicht an ihr! Danke!

29. April 2007
Am 28. sah es am Abend noch so aus, dass Puschel auf jeden Fall noch etliche Tage im Krankenhaus würde bleiben müssen, weil sie mit den Schmerzmedikamenten große Probleme hatte. Die Ärzte wollten versuchen, sie über mehrere Tage lang darauf einzustellen, sodass sie bis zu einer OP oder einer anderen Therapie  wenigstens annähernd schmerzfrei leben kann.
Am 28. hat Puschel  abends zum ersten Mal von allein zu Hause angerufen und fühlte sich plötzlich sehr viel besser. Am Sonntag früh (29.) rief sie wiederum an, sodass wir einen Besuch ins Auge fassen konnten. Inzwischen hatte ihr Onkel “Lumpi” (Arzt -Neurologe - in der Schweiz) einen Flug gebucht und seine freien Tage für Puschel reserviert. Als wir beide  dort antrafen, machte Puschel einen absolut fröhlichen Eindruck. Dafür waren wir sehr dankbar, wurden  aber ein wenig “zurechtgestutzt”, als sie nach der nächsten Schmerzmedizin wiederum mit ihrer Übelkeit zu kämpfen hatte.  Geduld ist angesagt.

28. April 2007
Bei einem längeren Gespräch mit dem Stationsarzt ist klar geworden, dass Puschel noch eine Zeit (1 Woche??) wird im Krankenhaus bleiben müssen. Sie hat ungeheuer mit den Schmerzen (Ischias) und der Übelkeit zu kämpfen. Deshalb hat sie dort auch kein Telefon und ist somit nicht direkt erreichbar.
Allerdings könnt ihr ihr gern eine Karte oder einen Brief schicken (falls dies in unseren Zeiten überhaupt noch in Erwägung gezogen werden kann...- Adresse s. oben) Es wird nun versucht, sie so auf Medikamente einzustellen, dass sie sich ein wenig wach und wohl fühlen kann. In ein paar Tagen werden auch die genauen Ergebnisse der Gewebeanalyse vorliegen. Dann wird klarer, welches der nächste Schritt sein kann (Operation - Chemo o.a.). Danke, dass ihr ab und zu reinschaut. Und danke für alle Gebete und Rückmeldungen!!

27. April 2007
Als vorläufiges Ergebnis ist klar, dass es sich um ein Chondro-Sarkom handelt, das meist nur bei alten Menschen auftritt. Allerdings scheint dies, menschlich gesehen, die Behandlungs- und Heilungschancen etwas zu verbessern. Vielen Dank euch allen für eure Gebete und alle eMails, die ihr schreibt oder geschrieben habt. Habt Verständnis, wenn Sie nicht gleich in der Lage ist, euch zu antworten. Sie wird dies sobald wie möglich nachholen!! Hier halten wir euch natürlich gern auf dem Laufenden. Puschel schläft zur Zeit fast nur. Und das ist gut. Insofern haben wir im Moment keine neuen Infos

25. April 2007
morgen, am 26. April, wird Puschel operiert, um zu sehen, welche Art von Tumor sich im Becken (rechte Beckenschaufel) eingenistet hat. Erst danach wird man genauer sagen können, wie die Aussichten (nach menschlichem Ermessen) sind.
Viele Geschwister in Süddeutschland, in Berlin, in Bülow, in ganz Deutschland, aber natürlich auch in El Salvador, den USA, sowie in Schweden beten für sie, für ihre Genesung, aber vor allem dafür, dass sie voll Vertrauen und Aufblick zum Herrn die nächsten Tage angehen kann. Vielen Dank euch allen für alle Anrufe, eMails und sonstigen Rückmeldungen. Auch für uns als Familie ist die ungeheuer ermutigend und hilfreich!

 

 

Tagebuch bis zur Operation am 17.August 2007

http://www.mfh-elsalvador.org
http://www.mfh-elsalvador.de

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Liebe Freunde,
wenn in den Texten des Tagebuches irgendwo die Rede von Fotos ist oder darauf Bezug genommen wird, dann klickt bitte entweder auf den Text dazu, der dann möglicherweise verlinkt ist auf die Fotoseite oder geht bitte einfach direkt auf die Fotoseite des jeweiligen Monats. Dort solltet ihr die meisten Fotos finden, die irgendwann auf der ersten Seite zu finden waren.